1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

EC Bad Nauheim gewinnt mit 2:1 beim EHC Freiburg

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Christoph Sommerfeld

Kommentare

_20221115AZ9_7684_161122_4c
Felix Bick ist nicht zu überwinden. Hier prallt der Freiburger Nikolas Linsenmaier (am Boden) an der EC-Defensive ab. © Achim Keller

Die Roten Teufel konnten sich beim 2:1-Erfolg in Freiburg auf Felix Bick im Tor und Taylor Vause im Angriff verlassen. Diese beiden Bad Nauheimer hatten großen Anteil an den drei Punkten.

(cso). Der EC Bad Nauheim lieferte am Dienstagabend beim EHC Freiburg nicht sein bestes DEL 2-Spiel ab. Am Ende war es aber erfolgreich. Mit 2:1 (0:0, 0:1, 2:0) setzten sich die Kurstädter im Breisgau durch und konnten sich dabei auf die Scorer-Qualitäten von Taylor Vause und die Reaktionsfähigkeiten von Felix Bick verlassen.

Im ersten Abschnitt spielte sich das Geschehen meist vor dem EC-Goalie ab. Die Freiburger hatten ein optisches Übergewicht, erarbeiteten sich allerdings noch nicht die großen Chancen. In Minute acht entschärfte Bick eine 2:1-Situation der Wölfe gegen Konstantin Bongers. Jackson Cressey versuchte es mit der Rückhand (17.), war aber auch nur zweiter Sieger gegen den EC-Torwart. Auf der Gegenseite hatte zuvor Michael Bartuli aus zentraler Position das erste halbwegs gefährliche Geschoss in Richtung EHC-Tor losgelassen (14.). Insgesamt agierten die Roten Teufel zu sorglos.

Nachträglich belohnten sich die Wölfe dann für ihr erfrischendes erstes Drittel. Top-Scorer Tor Immo nutzte das zweite Powerplay und erzielte sein 13. Saisontor mit Auge - 1:0 (23.). In der Folge berappelte sich Bad Nauheim ein wenig. Nach der dritten EC-Unterzahl konnte sich die Truppe von Trainer Harry Lange länger im Drittel der Gastgeber festsetzen. Schüsse von Marius Erk und Patrick Seifert blieben ohne Ertrag (29.). Auch der nächste EC-Angriff mit dem sträflich alleine gelassenen Andreas Pauli brachte den Wetterauern nichts ein (30.).

Oft bestraft in solchen Fällen der Gegner die fehlende Effektivität mit eigenen Treffern. Den Vorsprung ausbauen konnten die Wölfe aber nicht, auch wenn Alexander De Los Rios (38.) kurz davor war. Nikolas Linsenmaier setzte die Scheibe nur eine Minute später an den Pfosten und vergab damit die beste Gelegenheit in dieser Phase.

Die Wetterauer legten einen Blitzstart ins Schlussdrittel hin. Mit einem Spielzug wie aus dem Bilderbuch hebelte die erste EC-Angriffsreihe die Defensive der Hausherren aus. Von Fabian Herrmann ging es über Jerry Pollastrone direkt zu Vause, der wiederum ebenfalls nur eine Berührung brauchte, um das Hartgummi zum 1:1 (41.) über die Linie zu drücken. Eine spektakuläre Parade lieferte Bick neun Minuten später, als er sich gegen den ihn umkurvenden Linsenmaier lang und länger machte und die Scheibe mit der Fanghand entschärfte. Auch seine Vorderleute halfen mit und wollten die Wölfe bei nur einem Treffer halten. Mick Köhler warf sich unerschrocken in einen Schuss von David Makuzki (52.).

In einem offenen Spiel waren die Gastgeber in der Schlussphase einen Tick näher am Siegtor. Dieses erzielte jedoch die Lange-Truppe. Christoph Körner jagte die Scheibe in Minute 54 quer durch das Angriffsdrittel des EHC. Er hatte Vause gesehen, der aus ähnlicher Position wie bei seinem ersten Treffer erneut direkt vollendete - 2:1. Die Wölfe brachten den sechsten Feldspieler, kamen aber nicht mehr an Bick vorbei.

EHC Freiburg: Benzing - Sonnenburg, Neher, Hochreither, De Los Rios, Trinkberger, Danner - Linsenmaier, Kiefersauer, Immo, O’Donnell, Billig, Reway, Wittfoth, Hon, Cressey, Bongers, Otten, Makuzki.

EC Bad Nauheim: Bick - Sekesi, Köhler, Seifert, Wachter, Erk, Hafenrichter, Tropmann - Vause, Herrmann, Pollastrone, Wörle, Coffman, Hickmott, Pauli, Körner, El-Sayed, Niedenz, Cerny, Bartuli.

Steno / SR: Polaczek/Westrich. - Zuschauer: 1432. - Strafen: 0:6 Min. - Tore: 1:0 (23.) Immo (Sonnenburg, Reway - PP1), 1:1 (41.) Vause (Pollastrone, Herrmann), 1:2 (54.) Vause (Körner, Pauli).

Auch interessant

Kommentare