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EC Bad Nauheim: Im Angriff zu verspielt

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Von: red Redaktion

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Huba Sekesi (EC Bad Nauheim) stört Daniel Visner (l.) von den Lausitzer Füchsen. © Andreas Chuc

Noch ist Sand im Bad Nauheimer Getriebe. Das Testspiel in Diez gegen die Lausitzer Füchse verloren die Roten Teufel am Freitagabend mit 1:4.

(dh). Es bleibt einiges an Arbeit für Harry Lange und Adam Mitchell, das Trainer-Team des EC Bad Nauheim. Im dritten Vorbereitungsspiel des Eishockey-Zweitligisten gab es vor 300 Zuschauern in der Eissporthalle Diez am Freitag eine 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)-Niederlage gegen die Lausitzer Füchse. Verzichten mussten die Rot-Weißen auf Neuzugang Tim Coffman, der wegen Zahnproblemen doch nicht auflaufen konnte. Möglich, dass der Amerikaner am Sonntag im nächsten Test gegen Ravensburg sein Debüt feiert. Auf der Ausfall-Liste tauchte zudem der angeschlagene Abwehrspieler Philipp Wachter auf. Für ihn verteidigte Youngster Vincent Grunewald an der Seite von Marius Erk. Im Tor stand diesmal von Beginn an und über die volle Distanz Rihards Babulis.

Ein Name im Kader der Sachsen fiel den Nauheimer Fans unterdessen besonders auf: Christian Blumenschein. Er ist der Neffe von Gordon Blumenschein, der von 1986 bis 1989 und noch einmal von 1990 bis 1992 das rot-weiße Trikot getragen hatte.

Die Partie begann mit einer kalten Dusche für die Schützlinge von Lange. Schon nach 19 Sekunden und mit dem ersten Angriff trafen die Gäste aus Weißwasser zum 1:0. Maximilian Adam zog entschlossen ab und brachte die Füchse in Führung. Der EC bestimmte in diesem ersten Drittel das Geschehen und erarbeitete sich ein ordentliches Plus an Chancen. Doch der Keeper der Lausitzer, Kistian Hufsky, behielt die Ruhe und bewahrte sein Team mehrmals vor dem Ausgleich. Die beste EC-Möglichkeit eröffnete sich Fabian Herrmann, der in Minute elf zweimal an dem reaktionsschnellen Hufsky scheiterte.

Lautete das Schussverhältnis nach dem ersten Abschnitt 10:4 für die Roten Teufel, so holten die Füchse im Mitteldrittel in dieser Statistik auf. Babulis bekam einige Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Der EC wirkte im Angriff zu verspielt, der letzte Pass geriet oftmals zu ungenau. Jordan Hickmott und Tobias Wörle hätten durchaus den Abschluss in aussichtsreicher Position suchen müssen, spielten aber noch mal quer und vergaben so zunächst den ersten Treffer. Entschlossen ging Youngster Kevin Niedenz zu Werke. Der Kölner Förderlizenzspieler schnappte sich den Puck und traf in der 36. Minute per Flachschuss zum 1:1. Die Freude währte nur kurz. Füchse-Verteidiger Julian Wäser nahm ein Zuspiel von Roope Mäkitalo direkt und markierte knapp zwei Minuten später das 2:1 für Weißwasser.

Im letzten Drittel gab es in der ansonsten fairen Partie kleine Nickligkeiten - beiden Teams merkte man den Kräfteverschleiß nach intensiven Trainingseinheiten an. Die Füchse erhöhten in Überzahl durch Eric Valentin auf 3:1 (54.). Im Gegenzug tauchte Michael Bartuli nach klugem Zuspiel von Kevin Schmidt alleine vor dem inzwischen eingewechselten Keeper Marian Kapicak auf, scheiterte aber. Auf der Gegenseite setzte Adam den Schlusspunkt zum 4:1.

EC Bad Nauheim: Babulis - Schmidt, Sekesi, Seifert, Köhler, Erk, Grunewald - Pollastrone, Hickmott, Körner, Wörle, Vause, Bartuli, Herrmann, El-Sayed, Niedenz, Steck, Büsing.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Klein/Naust. - Zuschauer: 300. - Strafen: 10:10 Minuten. - Tore: 0:1 (1.) Adam (Mäkitalo, Zauner), 1:1 (36.) Niedenz (Wörle, Seifert), 1:2 (38.) Wäser (Mäkitalo), 1:3 (54.) Valentin (Scheidl; PP), 1:4 (58.) Adam (Valentin, Ritter).

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