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EC Bad Nauheim: Vierter Sieg in Serie

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Von: Michael Nickolaus

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Felix Bick im Tor des EC Bad Nauheim ist in Bayreuth nicht zu bezwingen. Hier versucht Mike Mieszkowski, dem Keeper die Sicht zu nehmen. Rechts: EC -Verteidiger Mick Köhler. © Peter Kolb

Der EC Bad Nauheim setzt seine Erfolgsserie fort. Torwart Felix Bick bleibt beim Sieg in Bayreuth bereits zum dritten Mal in dieser Saison ohne Gegentor.

(mn). Fabian Herrmann und Taylor Vause treffen. Felix Bick, der Torwart, bleibt im 14. Hauptrunden-Spiel bereits zum dritten Mal ohne einen Gegentreffer. Der EC Bad Nauheim überzeugt in Unterzahl, trifft in Überzahl und hat in wichtigen Momenten das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite. Im Bayreuth konnten sich die Roten Teufel vor 1213 Zuschauern am Freitagabend mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) durchsetzen und ihre Serie in der Deutschen Eishockey-Liga 2 auf vier Siege in Folge ausbauen. Die Gastgeber kassierten derweil im sieben Heimspiel die siebte Niederlage.

»Es ist vielleicht nicht immer schön anzusehen, aber wir haben ein gutes Auswärtsspiel gezeigt. Die Über- und Unterzahl-Formationen haben eine entscheidende Rolle gespielt«, freute sich Harry Lange, der Trainer der Hessen, über den Erfolg. Sein Kollege Marc Vorderbrüggen resümierte: »Der Sieg für Bad Nauheim war verdient. Die Gäste haben die Räume eng gemacht und sehr aggressiv gespielt.«

Bad Nauheim hatte - wie angekündigt - auf die Förderlizenz-Stürmer Pascal Steck und Kevin Niedenz verzichten müssen. Bei Bayreuth war kurzfristig Stammkeeper Olafr Schmidt ausgefallen (für ihn spielte Lukas Steinhauer). Sein Debüt gab Branden Gracel, dafür saß Philippe Cornet auf der Tribüne.

Die Partie war nicht unbedingt schön anzuschauen. Den erfolgreicheren Start erwischten die Gäste. Da bewies Herrmann mit einem Diagonalpass zunächst Auge, dann zeigte Jerry Pollastrone Durchsetzungsvermögen, und schließlich stand Herrmann blank im Slot und traf per Direktabnahme (5.). Bayreuth kam nach gut zehn Minuten auf Touren, hatte durch Gracel, Travis Ewanyk und Jesse Roach vielversprechende Szenen, ehe Bad Nauheim in einer ersten Unterzahl-Situation das Powerplay der Tigers gänzlich neutralisieren konnte.

Zum zweiten Abschnitt brachten die Gäste wieder Struktur in ihr Spiel, hatten mehr Zug zum Tor. Da überstand Bad Nauheim zunächst einer erneute Unterzahl. Meier hatte Bick, der am Freitag sein 250. Pflichtspiel für Bad Nauheim bestritt, bereits umkurvt, traf aber nur den Schlittschuh von Verteidiger Huba Sekesi auf der Linie. Später scheiterte Vorjahres DEL2-Top-Torschütze Ville Järvelainen am Gäste-Schlussmann. Die Partie wogte phasenweise hin und her. Ein drittes Mal musste Bad Nauheim in Unterzahl ran (32.), und erneut überstanden die Hessen diese kritischen Momente. Beim ersten Powerplay der Badestädter (37.) kamen die Gastgeber durch Christian Kretschmann zum Unterzahl-Break, der Schuss verfehlte das Tor knapp. Kurz vor der zweiten Sirene traf Sami Blomqvist seitens der Hausherren den Pfosten.

Zu Beginn des Schlussdrittels zeigen die Gäste, wie ein Powerplay gespielt wird. Vause traf nach Doppelpass mit Mick Köhler (42.). Was Bayreuth in der Folge auch anstellte: Die Versuche waren entweder im Abschluss glücklos oder konnten von der EC-Verteidigung vorab schon unterbunden werden.

Bayreuth Tigers: Steinhauer - Stephan, Nikkilä, Pruden, Kurz, Pokovic, Raab - Bindels, Järveläinen, Kretschmann, Blomqvist, Gracel, Meier, Mieszkowski, Ewanyk, Schumacher, Roach.

EC Bad Nauheim: Bick - Schmidt, Erk, Sekesi, Köhler, Wachter, Seifert, Hafenrichter - Wörle, Coffman, Hickmott, Herrmann, Vause, Pollastrone, Pauli, El-Sayed, Körner, Cerny, Bartuli.

Im Stenogramm / Tore: 0:1 (5.) Herrmann (Pollastrone, Seifert), 0:2 (42.) Vause (Köhler - PP1)- Schiedsrichter: Holzer/Ratz. - Strafminuten: Bayreuth 4, Bad Nauheim 8. - Zuschauer: 1213.

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