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Ein Punkt Zuversicht

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Von: Daniela Pieth

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(pie). Vor den bevorstehenden Kellerduellen beim Neuling ASV Hamm-Westfalen und gegen den TVB Stuttgart hat die HSG Wetzlar mit dem Unentschieden gegen Frisch Auf Göppingen am Samstag den ersten Punkt Zuversicht in dieser Bundesliga-Saison eingefahren. Mit 25:25 (13:11) trennte sich der mittelhessische Handball-Bundesligist und das Team aus Schwaben.

»Unglaublich schön, unglaublich wichtig«, sagte HSG-Spielmacher Jonas Schelker. »Diese Woche war nicht so einfach. Umso schöner ist jetzt der Punkt.«

Vor allem im Hinblick auf die nächsten Aufgaben war das Positiv-Erlebnis für die Mittelhessen sehr bedeutend. »Ich glaube, dass das ein Brustlöser sein kann«, sagte Linksaußen Lukas Becher. »Die nächsten Aufgaben werden nicht leichter. In Hamm und zu Hause gegen Stuttgart - beides Teams, die auch enormen Druck haben. Trotzdem denke ich, dass wir absolut weiter in die richtige Richtung gehen. Der Punkt ist brutal wichtig«, analysierte Becher.

An Spannung war das Spiel kaum zu überbieten. Aber auch die hohe Ereignisdichte sorgte für einen kurzweiligen Abend in der Buderus-Arena. 3419 Zuschauer waren vor Ort. Beiden Mannschaften war die Verunsicherung bezüglich der eigenen Leistungsfähigkeit anzumerken. Technische Fehler traten hüben wie drüben auf, aber auch ein verbessertes Torhüterspiel auf beiden Seiten sorgten für eine ausgeglichene Partie.

In der Schlussphase legte Göppingen ein 25:24 vor, es verblieben noch 20 Sekunden, und HSG-Coach Benjamin Matschke gab in seiner letzten Auszeit die Konzeption vor. Letzten Endes war es Lenny Rubin, der die Verantwortung übernahm und den Ball zwei Sekunden vor Ablauf der Uhr zum 25:25-Ausgleich ins Tor hämmerte. »Das ist Balsam für die Seele«, sagte Becher.

HSG Wetzlar: Klimpke, Suljakovic; Nyfjäll (1), Lipovina (4), Schmidt (1), Nikolic (1), Becher, Weissgerber (2/1), Schelker, Fredriksen (2), Mellegard (2), Cepic (3), Rubin (6), Novak (3).

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