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Ein Zähler und zwei Verletzte

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Von: Harold Sekatsch

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Sebastian Alt und die HSG Mörlen punkten bei der HSG Kirchhain/Neustadt. © Timo Jaux

(se). Die HSG Wettertal musste in der Abstiegsrunde der Handball-Bezirksoberliga eine 29:36-Niederlage bei der HSG Lumdatal II hinnehmen und liegt in den Playdowns auf Rang vier. Die HSG Mörlen, die sich als Aufstiegsrunden-Teilnehmer bereits aller Abstiegssorgen entledigt hat, trennte sich auswärts mit 27:27 von der MSG Kirchhain/Neustadt. Ausgefallen ist die Partie zwischen der HSG Wettenberg II und der MSG Florstadt/Gettenau.

Aufstiegsrunde / MSG Kirchhain/Neustadt - HSG Mörlen 27:27 (13:12): »Wir hatten uns vor dem Spiel einiges vorgenommen«, berichtete Mörlens Trainer Kevin Dannwolf. »Unser Ziel war, die Fehlerquote zu minimieren. Das ist uns in der zweiten Halbzeit besser gelungen als in der ersten.« Nach knapp sechs Minuten lagen die Gastgeber mit 4:1 vorn, doch nach und nach holten die Mörler auf und gingen nach 13 Minuten erstmals in Führung (7:6 für den Gast). Allerdings verstanden es die Wetterauer ebenso wenig wie die Hausherren, sich entscheidend abzusetzen. 14:13 für Kirchhain hieß es nach 31 Minuten, ehe Mörlen fünf Treffer in Folge gelangen. Mit 18:14 führte der Gast in der 44. Minute, konnte den Vorsprung aber nicht halten. Kirchhain/Neustadt tastete sich langsam wieder heran und stellte beim 23:24 (55.) den Anschluss her. 100 Sekunden vor Schluss lag Mörlen noch mit 27:25 vorn. In der Schlussminute kassierten die Gäste dann doch noch den Ausgleich zum gerechten Unentschieden. Dabei kehrten die Mörler mit einem Punkt, aber zwei weiteren Verletzten aus Kirchhain zurück: Torhüter Nick Breitenfelder zog sich ein Hämatom an der Hand zu und Fabian Klug eine Mittelhandfraktur.

Beste Torschützen, Mörlen: Wulf (7/2), Alt (5), Bischof (3/2), Berlich, Klug (je 3).

Abstiegsrunde / HSG Lumdatal II - HSG Wettertal 36:29 (18:16): »Lumdatal hat gut gespielt, wir aber auch, solange wir fit waren«, berichtete Wettertals Trainer Sven Tauber. So konnten die Gäste die Partie im ersten Abschnitt weitgehend ausgeglichen gestalten. 8:8 hieß es nach einer Viertelstunde. Wenig später lagen die Wettertaler sogar mit zwei Treffern (8:10/17.; 10:12/19.) vorn. »Dann fielen nacheinander Marcel Mengel und Timo Metzger aus«, erklärte der Gästecoach, der in Londorf außerdem auf Danny Hendrischke und Florian Großmann verzichten musste. Bis zur 28. Minute (16:16) konnten die Wettertaler die Partie ausgeglichen gestalten, danach zog das Heimteam davon. 25:19 hieß es nach 38 Minuten. Dann habe die Abwehr nach Auskunft von Sven Tauber einen besseren Zugriff bekommen, doch aufhalten ließen sich die Lumdataler nicht mehr. Die HSG Wettertal kam bis zur 51. Minute zwar auf 22:25 heran, kassierte danach aber noch elf Gegentreffer. Somit stand am Ende doch noch eine deutliche Niederlage.

Beste Torschützen, Wettertal: Merlin Metzger (7/5), Kielich (7), Timo Metzger, Christian Schmidt, Kneissl (je 3).

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