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Eine Meisterprüfung für den SC Dortelweil

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Von: Leon Alisch

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Tugay Kuzpinari und sein SC Dortelweil müssen als Tabellenführer gleich beim Rangdritten in Neu-Anspach antreten - ein Härtetest. © Nicole Merz

Der Gruppenliga-Spitzenreiter SC Dortelweil muss zum Auftakt der Restrunde gleich beim Rangdritten in Neu-Anspach antreten. Man darf gespannt sein, wie meisterlich sich die Ziegler-Elf präsentiert.

(lab). Der 22. Spieltag der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West steht bevor. Die Winterpause ist beendet. Und einige Wetterauer Teams gehen mit ambitionierten Zielen in die zweite Hälfte der Saison: Der SV Gronau möchte noch den Klassenerhalt schaffen, ist sich allerdings bewusst, dass er gegen die Spfr. Friedrichsdorf am Sonntag der Außenseiter ist. In Dortelweil kämpft man um den Aufstieg und darf zum Auftakt beim Tabellendritten FC Neu-Anspach ran. Auch der FCO Fauerbach möchte noch den Ligaverbleib erreichen. Die erste Partie gegen Fechenheim wird gleich zum Härtetest. Das angesetzte Derby zwischen dem FC Karben und dem Türk. SV Bad Nauheim wurde verlegt auf 24. März.

SV Gronau - SF Friedrichsdorf (Sonntag, 15.30 Uhr): Nicht nur Gronau selbst, sondern auch viele Außenstehende sind gespannt, was der Verein nach der Winterpause noch reißen wird. Die Testspiele waren größtenteils stark, der Kader ist jetzt breiter. Die Chance auf den Klassenerhalt ist zwar gering, aber sie ist da. Schlecht nur, dass man zum Auftakt direkt gegen den Rangzweiten spielt. Die Sportfreunde haben sich klar den Aufstieg als Ziel gesetzt und im Winter noch mal drei Spieler geholt. In Gronau müssen die Taunusstädter allerdings vier Akteure ersetzen. »Das Spiel gegen Friedrichsdorf ist für uns noch keine Standortbestimmung. In den Wochen danach müssen wir Punkte holen«, nimmt SV-Sprecher Stefan Firla der Mannschaft den Druck.

TSG Niederrad - SKV Beienheim (Sonntag, 15.30 Uhr): Spiel eins nach Matthias Tietz: Zum ersten Mal wird der SKV am Sonntag unter Neu-Coach Maximilian Esposito auflaufen. Der plötzliche Trainerwechsel beim SKV hat einige in der Wetterauer Fußballszene aufhorchen lassen. Treten die Beienheimer am Sonntag souverän auf und fahren die ersten Punkte ein, dürfte das viele verstummen lassen. Neu-Coach Esposito spielt seit zwei Jahren für Beienheim, war zuvor Spielertrainer in Steinfurth. »Der Großteil der Mannschaft hat sich mit dem Wechsel abgefunden. Zudem kennt die Mannschaft Maximilian bereits«, sagt SKV-Sprecher Stefan Raab. Gegen Niederrad sind die Rollen nun klar verteilt: Beienheim ist Favorit, gegen die TSG zählen im Grunde nur drei Punkte.

FV Stierstadt - SV Steinfurth (Sonntag, 15.30 Uhr): Es ist einer dieser Sonntage, in dessen Vorfeld es heißt: Das wird schwer für Steinfurth. Und es wird noch viele dieser Sonntage geben. Der Kader des SVS hat sich im Winter nicht verbessert, man plant bereits mit dem Abstieg. »Die Erfolgslosigkeit ist definitiv mit ein Grund für die Abgänge, da fehlt es schnell an Motivation und Freude«, sagt Trainer Süleyman Karaduman. Da muss man sich also demnächst kleine Ziele setzen und darf nicht so sehr auf die Ergebnisse blicken. Denn Stierstadt hat andere Ziele: Der FV möchte noch in Richtung Top vier klettern, hat im Winter mit einigen Spielern verlängert und stellt ein eingespieltes Team. Tim Pelka und Aleksandar Mastilovic sorgen für Torgefahr, während das Team mit 26 Gegentreffern die viertbeste Abwehr der Liga stellt. Als Siebter befindet man sich an der Schwelle zum oberen Drittel.

FC Neu-Anspach - SC Dortelweil (Sonntag, 15.30 Uhr): Keine Zeit zum Einfinden, der SC Dortelweil wird in seinem ersten Pflichtspiel 2022 richtig gefordert. Gegner Neu-Anspach liegt Rang drei, und Dortelweil-Coach Frank Ziegler stuft den FC mitunter sogar stärker ein als die Friedrichsdorfer. Anspach hatte in der Hinrunde immer wieder mit Personalproblemen zu kämpfen, hat zwölf Punkte Rückstand auf Dortelweil. Nach guter Vorbereitung und verstärkt mit Stürmer Maziar Namavizadeh sind die Drittplatzierten allerdings in einwandfreier Verfassung und werden die Wetterauer quasi einer Meisterprüfung unterziehen . »Das wird für Anspach wie für uns kein leichtes Spiel. Beide Seiten wissen nicht genau, wo sie stehen. Die Ausgangslage ist gleich«, sagt Ziegler. Nach der erfolgreichen Hinrunde wird man in Dortelweil auf die bewährte Startelf setzen. Lediglich beim rechten Außenverteidiger ist sich Ziegler noch nicht sicher: Aktuell erhält Tugay Kuzpinari den Vorzug.

FCO Fauerbach - Spvgg. Fechenheim (Sonntag, 15.30 Uhr): Auch für die Olympia beginnt die Restrunde mit einer harten Aufgabe. Fechenheim ist Sechster und steht mit zwölf Siegen deutlich besser da. Dem FCO missglückte vor einer Woche die Generalprobe gegen den TSV Dorn-Assenheim, als man 0:2 unterlag, viele Spieler nicht bei der Sache waren, schlechte Pässe spielten und die Abstimmung vermissen ließen. Nun hatte man eine Woche Zeit, um diesem Problemen auf den Grund zu gehen. Für Sonntag wird man wohl auf einige Stammspieler verzichten müssen: Paul Wischtak und Said Sharza fallen aus. Auch die Zugänge um Michael Salomon-Yemane und Souhail Benomar sind noch nicht fit.

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