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»Eingespielt und charakterstark«

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Von: red Redaktion

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Jens Hohaus © pv

(jwg). Nach Ostern startet der TSV Griedel in die Aufstiegsrunde der Landesliga. Die Klasse wird in jedem Fall gehalten. Trainer Dirk Schwellnus übergibt seinem Nachfolger Jens Hohaus im Sommer also auf jeden Fall eine Mannschaft, die weiter auf Landesebene um Punkte spielen wird. Der 48-jährige Hohaus begann bei der SG Rechtenbach mit dem Handball und ist derzeit noch Coach der HSG Großen-Buseck/Beuern.

Im Interview blickt er voraus.

Herr Hohaus, welche Gründe gaben den Ausschlag, das Traineramt in Griedel zu übernehmen?

Ein Grund dafür ist natürlich die Spielklasse Landesliga. Ich freue mich zum einen auf die Aufgabe, die jungen und talentierten Spieler wie Hendrik Krüger, Wanja Köhler, Thomas Graßl, Dimitri Brunz, Romeo Rejab und Henri Vogel weiterzuentwickeln, zu fördern und in der Landesliga zu etablieren. Zum anderen freue ich mich aber auch auf die Zusammenarbeit mit den erfahrenen Spielern. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Männermannschaft stammen viele Spieler aus der eigenen Jugend. Das spricht für einen großen inneren Zusammenhalt im Verein. Ich hoffe und glaube, dass diese Identifikation mit dem Klub und in den Mannschaften sich im Training und Spiel widerspiegelt. Das ist die Grundvoraussetzung, besser zu werden und dabei Spaß zu haben.

Welche Informationen haben Sie über Ihre neue Mannschaft?

Ich denke, dass ich eine gut eingespielte und charakterstarke Mannschaft mit großem Kämpferherz übernehmen darf, die sich in den letzten Jahren unter meinem Vorgänger Dirk Schwellnus stetig verbessert hat. Dies zeigen auch die Platzierungen der letzten Jahre.

Für welche Idee vom Handballspiel steht Jens Hohaus - zunächst in der Abwehr?

Ich finde grundsätzlich eine aggressive und ballorientierte Deckungsarbeit gut. Eine Abwehr, die nicht nur zerstört, sondern auch auf den Ballgewinn fokussiert ist und mehr agiert als reagiert.

Und wie fällt Ihre Interpretation des Offensivspiels aus?

Im Angriff finde ich wichtig, dass eine Mannschaft mit Tempowechseln arbeiten kann. Sie sollte wissen, in welchen Situationen man schnell oder langsam agieren sollte. Zudem finde ich es neben den üblichen Auslösehandlungen wichtig, dass die Spieler verstehen, wie man Räume vorbereitet, diese technisch und taktisch bespielt und sich nach einer Aktion neu positioniert. Ziel muss sein, sich für kurze Augenblicke Überzahl auf einem Positionsstreifen zu erspielen. Grundlegend hierfür sind auch Zweierkooperationen mit der jeweiligen Nachbarposition, insbesondere mit dem Kreisläufer, dessen Bedeutung im modernen Handball immer mehr zunimmt. FOTO: PM

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