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Eislöwen scheitern vor Schiedsgericht

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Von: Michael Nickolaus

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(mn/pm). Enttäuschung bei den Dresdner Eislöwen aus der Deutschen Eishockey-Liga 2. Nach einem Schiedsrichtsgerichtstermin im Landgericht Köln steht fest: Der sportliche Weg in die DEL bleibt den Sachsen nach dieser Saison versperrt. Einzig die Löwen Frankfurt werden sich als Meister sportlich für einen Aufstieg qualifizieren können.

»Die Gefühlslage nach dem gesprochenen Urteil war und ist natürlich ernüchternd, zumal wir im Verlauf der Verhandlung ein gutes Gefühl vermittelt bekamen. Dass die Stimmung nach dem von der DEL abgelehnten Vergleichsangebot so kippte, ist enttäuschend«, sagt Maik Walddorf, Geschäftsführer der Dresdner Eislöwen.

Die DEL wirft den Eislöwen vor, dass die nötigen Unterlagen nicht fristgerecht eingereicht wurden. Die Eislöwen haben darauf bestanden, dass der Antrag formfrei sei, deshalb keine zwingende Schriftform erfordert und alle Unterlagen eingereicht wurden. Nach einer zweistündigen Verhandlung vor dem Schiedsgericht und einem von der DEL abgelehnten Vergleich entschieden die Richter zu Ungunsten der Dresdner Eislöwen.

Als wirtschaftlicher Nachrücker bleiben die Dresdner Eislöwen aber neben den Löwen Frankfurt und den Kassel Huskies weiter im Rennen, sollte sich ein Klub der DEL aus wirtschaftlichen Gründen zurückziehen.

»Am Ende liegt es in meiner Verantwortung, dass alle nötigen Papiere und Anträge rechtzeitig im Ligabüro eintreffen. Dass dies nicht der Fall war, dafür entschuldige ich mich bei unseren Gesellschaftern und trage die Konsequenzen«, sagt Waldsdorf.

Bernd Nickel, Präsident Eissportclub Dresden e.V. und damit Hauptgesellschafter: »Natürlich ist das Ergebnis für uns alle enttäuschend, aber Menschen machen Fehler. Dennoch werden wir nicht einreißen, was in den vergangenen Monaten und Jahren gemeinsam aufgebaut und erreicht wurde.«

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