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Endspiel-Derby im Kreispokal

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Von: Sascha Kungl

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Leana Schurig (rechts, im Spiel gegen Neu-Isenburg) und die Spvgg. 08 Bad Nauheim gehen favorisiert in das Finale um den Kreispokal. Foto: Jaux © Timo Jaux

Die Spvgg. 08 Bad Nauheim und der VfB Friedberg stehen sich am Donnerstag im Finale um den Frauenfußball-Kreispokal gegenüber. Die Rollenverteilung ist nicht so klar, wie man das vermuten könnte.

(kun). Kurstadt gegen Kreisstadt: Auf dem Friedberger Burgfeld findet heute ab 19.30 Uhr das Endspiel um den Fußball-Kreispokal der Frauen statt. Im Kampf um den Titel kommt es dabei zum Duell zwischen dem VfB Friedberg und der Spvgg. 08 Bad Nauheim. Nur diese beiden Klubs hatten für diesen Wettbewerb gemeldet.

Die Nullachterinnen gelten im Vorfeld als Favorit. »Dieser Rolle sind wir uns bewusst und wollen uns auch dementsprechend präsentieren. Allerdings konnte die Heimelf ihre letzten Spieler deutlich gewinnen, daher erwarten wir eine gut aufgelegte Friedberger Mannschaft, der man den Klassenunterschied nicht unbedingt anmerken wird«, konstatiert Gäste-Coach Alexander Bönsel. Die Kreisstädterinnen sind aktuell Tabellenerster der Kreisliga A Frankfurt, Gruppe 1, während Bad Nauheim den zweiten Rang in der Kreisoberliga Frankfurt belegt.

»Wir freuen uns auf das erste Spiel gegen den VfB Friedberg mit echtem Derbycharakter und auf das Wiedersehen mit einigen ehemaligen Spielerinnen von uns. Beide Mannschaften werden hochmotiviert in das Spiel gehen, in dem am Ende die Tagesform entscheidend sein wird«, ist Bönsel überzeugt. Personell können die Kurstädterinnen mit Ausnahme von Julia Seifert (krankheitsbedingt), Saskia Häger und Pia Cappel (beide beruflich verhindert) aus dem Vollen schöpfen.

Im Lager des VfB Friedberg muss man die Ausfälle von Katrin Krokolinski und Rialda Memovic kompensieren. »Was kann es Schöneres geben als ein Derby um den Titel. Wir wünschen uns ein rasantes und faires Duell. Unsere Spielerinnen sind bereit, bis zur letzten Minute alles zu geben«, erklärt Malte Strothmann, der Spielausschussvorsitzender der VfB-Frauen, der die Rollen ebenfalls klar verteilt sieht. »Wir sind Underdog, konnten in den Vorbereitungsspielen gegen höherklassige Teams aber durchaus mithalten. Daher ist für uns sicherlich etwas drin, wenn wir einen guten Tag erwischen.«

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