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Engpass zwischen den Pfosten

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Von: Uwe Born

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(ub). Erst ein 2:2-Heimremis gegen den vor allem technisch starken 1. FC Erlensee, dann der 3:2-Auswärtserfolg beim eher robust zur Sache gehenden Osthessen-Vertreter SV Neuhof: Von einem gelungenen Saisoneinstieg zu sprechen, bietet sich im Falle des heimischen Fußball-Hessenligisten Türk Gücü Friedberg durchaus an. »Klar, wir sind zufrieden, obwohl gegen Erlensee nach zweimaliger Führung mehr drin gewesen wäre«, lässt TGF-Coach Enis Dzihic durchblicken, dessen Mannschaft am morgigen Samstag auf dem Friedberger Burgfeld mit dem TuS Dietkirchen den letztjährigen Rangzehnten der Hessenliga-Aufstiegsrunde empfängt.

Los geht’s um 17 Uhr, wobei man das Duell der Kreisstädter gegen die Fußballer aus dem Limburger Stadtteil als Auftakt einer ereignisreichen Woche mit weiteren Partien beim letztjährigen Vizemeister Eintracht Stadtallendorf (Nachhol-Begegnung vom ersten Spieltag, Dienstag, 19.30 Uhr) sowie beim Aufsteiger SV Weidenhausen (Samstag, 20. August, 15 Uhr) bezeichnen kann.

Dass Dzihics persönliche Erfolgsbilanz, die nach seiner Amtsübernahme Anfang März in 14 ungeschlagenen Hessenliga-Duellen sieben Siege und fünf Unentschieden vorweist, keinen Dämpfer erfährt, scheint möglich, ist aber kein Selbstläufer. Ein Blick aufs aktuelle Klassement bestätigt diese Sicht der Dinge, zumal die Truppe von Dietkirchens Trainer Steffen Moritz nach Teilerfolgen gegen Baunatal (2:2) und beim Hanauer SC (1:1) sowie dem 3:2-Sieg über Rot-Weiß Hadamar zunächst mal in der erweiterten Spitzengruppe (Platz sieben) rangiert. »Ich denke, die Hessenliga ist in dieser Saison ausgeglichener denn je besetzt«, meint der Friedberger Übungsleiter. Für den 48-Jährigen sehr erfreulich: »Offensiv können wir angesichts unseres Neuzugangs Toni Reljic variabler agieren. Bislang konzentrierte sich diesbezüglich ja alles auf Noah Michel.«

Sicher ist: Teaminterne Änderungen sind fürs Spiel gegen Dietkirchen unumgänglich, denn Stammkeeper Felix Koob ist familiär verhindert, und Innenverteidiger Julian Dudda fällt mit einer Zerrung ebenfalls definitiv aus. Für Dudda wäre Ren Gatamura, dem in Neuhof nach seiner Einwechslung der zwischenzeitliche 2:1-Führungstreffer gelang, eine mögliche Alternative im Defensivbereich. Ob Marco Kapias für Koob zwischen die Pfosten rücken kann, ist noch nicht final entschieden. »Er klagt über Kniebeschwerden. Sollten alle Stricke reißen, muss mein Co-Trainer Robert Cue als gelernter Torwart in die Bresche springen«, verrät Dzihic.

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