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Thomas Grassl vom TSV Griedel wird von Sascha Haack von der HSG Lumdatal am Wurf gehindert.

Handball-Landesliga

Enttäuschung beim TSV Griedel

  • VonTimo Jaux
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(kun). In der Handball-Landesliga Mitte hat die HSG Lumdatal einen souveränen 33:21 (13:12)-Auswärtserfolg gegen den TSV Griedel gefeiert. Damit ging das Team von Trainer Eike Schuchmann auch im fünften Saisonspiel als Sieger vom Parkett.

Gemeinsam mit dem punktgleichen TV Hüttenberg II führt die HSG das Gesamtklassement der Landesliga Mitte, Gruppe 1, mit 10:0 Zählern an. Die Hausherren rangieren mit der ausgeglichenen Bilanz von 4:4 Punkten derweil auf dem dritten Tabellenplatz.

»Wir haben über die gesamte Spieldauer eine starke Abwehrleistung gezeigt. Das war der Grundstein zu unserem Erfolg. Im Angriff waren wir, besonders in der zweiten Halbzeit, sehr effektiv. Wir sind sehr geschlossen aufgetreten und haben gegen Griedel unsere beste Saisonleistung gezeigt. Aus einem starken Team möchte ich Moritz-Luca Rein und Sascha Haack hervorheben«, resümierte Schuchmann nach der Partie vor 100 Zuschauern in der Butzbacher Sporthalle.

Griedels Trainer Dirk Schwellnus zeigte sich dagegen enttäuscht: »Unsere Leistung war desolat. Wir haben von Anfang an nicht ins Spiel gefunden. Alleine in der ersten Halbzeit hatten wir 17 Ballverluste durch Fehlwürfe und technische Fehler. Gegen die engagierte Abwehr der Gäste haben wir keine Mittel gefunden, obwohl wir uns taktisch darauf vorbereitet hatten. Die Vorgaben konnte meine Mannschaft leider nicht umsetzen. Besonders die Leistung in der zweiten Halbzeit wirft viele Fragen auf, die bis zum nächsten Spiel beantwortet werden müssen.«

Die HSG hatte den besseren Start und lag bereits nach acht Minuten mit 5:1 in Führung. Nach einer Auszeit fanden die Hausherren, gestützt auf einen starken Marco Pajung im Tor, besser ins Spiel und glichen in der 19. Minute zum 7:7 aus. Nachdem sich die Gäste erneut mit drei Toren abgesetzt hatten, traf Tobias Marx zum 10:10-Ausgleich (26).

Die ersten Minuten der zweiten Spielhälfte ließen erahnen, in welche Richtung die Partie verlaufen würde. Acht Minuten ohne Griedeler Torerfolg brachten die HSG beim 18:12 mit sechs Treffern in Führung.

In der Schlussphase leisteten die Gastgeber kaum noch Gegenwehr und lagen beim 17:27 in der 53. Minute erstmals mit zehn Toren im Hintertreffen. Den Schlusspunkt zum 33:21-Endstand setzte Jan Vogel.

TSV Griedel: Pajung, Krüger; Marx (5) , Sascha Siek (4/2), Kuhl, Nils Siek (1), Kipp (2), Krüger (3), Jantos (4), Grassl, Rejab (2), Brunz, Vogel.

HSG Lumdatal: Schneider, Solbach; Köhler (4), Kühn (3), Schl app (4), Rein (6), Schuster (2), Haack (3), Henke (1), Schmitz (1), Vogel (2), Kern (3), Heß (4), von Bierbrauer zu Brennstein.

Im Stenogramm: Schiedsrichte r: Hei nzel/Wieprecht (FTG Frankfurt). - Zeitstrafen: 8:6 Minuten. - Siebenmeter: 3/2:0/0. - Zuschauer: 100.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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