Erfahrung setzt sich durch

  • Vonred Redaktion
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(bf). Die zweite Mannschaft der SG Rodheim entschied das vereinsinterne Duell gegen die eigene »Erste« am vergangenen Samstag mit 3:0 für sich und wurde damit ihrem Favoritenstatus gerecht. Immerhin rangierte die SGR II auf Platz drei und kletterte nun sogar auf Position zwei. Gegen den zuvor zweitplatzierten TSV Frankenberg setzte sich die SG Rodheim I am Heimspieltag aber mit 3:

1 durch und bekleidet nun im Klassement der Volleyball-Landesliga Nord der Frauen die fünfte Position.

Startschwierigkeiten gegen Frankenberg prägten den ersten Satz. Ungenauigkeiten und Aufschlagfehler führten zum Rückstand. Zum Ende des Satzes wurde Rodheim besser, der Satz ging dennoch mit 29:27 an Frankenberg. Motiviert marschierten die Wetterauerinnen durch den zweiten Satz. Mit stärkeren Angriffen und Aufschlägen sowie weniger Eigenfehlern ging der Durchgang mit 25:20 an die Piratinnen. In Satz drei legten beide Mannschaften eine Schippe drauf, die Anspannung stieg. Allerdings ließen sich die Rodheimerinnen davon nicht aus dem Konzept bringen. Ob mit donnernden Angriffen über Außen, Mitte, Diagonal oder den Rückraum, jede war bereit, den Punkt zu machen. So ging der Abschnitt mit 25:17 an die Piratinnen. Frankenberg stemmte sich noch mal gegen die Niederlage, und bei der SGR schlichen sich wieder Fehler ein. Eine rettende Auszeit vom Trainerteam Fröhlich/Wacker mobilisierte noch mal alle Kräfte. Am Ende hieß es 26:24 für Rodheim.

Im zweiten Match sahen die SGR-I-Damen in vertraute Gesichter, mussten sie doch gegen die erfahrenen Akteurinnen der eigenen »Zweiten« ran. Die routinierten Rodheimerinnen der zweiten Mannschaft entschieden den ersten Satz klar mit 25:17 für sich. In Abschnitt zwei wurden die Damen I stärker, doch das gezielte Angriffsspiel der SGR II in die Lücken entschied auch den zweiten Durchgang. Da beim »Heimteam« nun so langsam die Konzentration nachließ und die Müdigkeit zunahm, endete der dritte Satz 25:15 für die Rodheimer Damen II. Das gesamte Spiel ging damit mit 3:0 an den neuen Tabellenzweiten.

Die »Erste« konnte sich immerhin damit trösten, das Topteam aus Frankenberg geschlagen zu haben. An diese Leistung soll in der Rückrunde angeknüpft werden. Weiter geht’s am 16. Januar.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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