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Ernüchterung beim Re-Start

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Von: Sascha Kungl

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(kun). Ohne Chance blieben die Landesliga-Handballer des TSV Griedel am Sonntagnachmittag im Auftaktmatch der Meisterrunde. Nach einer enttäuschenden Leistung musste das Team von Trainer Dirk Schwellnus vor 80 Zuschauern in der Butzbacher Sporthalle eine 14:27 (5:13)-Heimniederlage gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden hinnehmen. »Nach der langen Spielpause haben wir nur schwer den Faden gefunden.

Zudem hat sich die mangelnde Trainingsbeteiligung durch die coronabedingten Ausfälle in den vergangenen Wochen deutlich bemerkbar gemacht«, zeigte sich Griedels Teammanager Jürgen Weiß nach der Partie ernüchtert.

In der Abwehr konnten die Hausherren diesen Mangel teilweise kaschieren, im Angriff wurden dagegen 30 Fehlwürfe und technische Fehler gezählt. Lediglich in der Anfangsphase konnten die Griedeler mit den Landeshauptstädtern mithalten (3:4/8.). In der Folge gelang den Hausherren knapp eine Viertelstunde lang kein Tor, sodass sich die Wiesbadener mit 9:3 Toren absetzen konnten. Auch nach der Pause blieben die Gäste weiter mit dem Fuß auf dem Gaspedal. Beim 19:9 in der 42. Minute bejubelte die HSG ihre erste Zehn-Tore-Führung. »Auch in der Folge haben wir nicht ins Spiel gefunden, sodass die Gäste ihren Vorsprung nahezu mühelos verwalten konnten«, räumte Weiß ein. »Nach dieser Niederlage müssen wir dringend den Schalter umlegen, um in den letzten fünf Spielen der Aufstiegsrunde nicht zum Kanonenfutter zu werden.« Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich den Griedelern am kommenden Samstag im schweren Auswärtsspiel beim TuS Holzheim.

TSV Griedel: Pajung, Krüger; Marx, Sascha Siek (7/3), Kuhl, Grieb (1), Nuradini, Nils Siek (2/1), Kipp, Krüger, Jantos (2), Graßl (1), Vogel, Rejab (1).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Muntean/Oncu (TG Friedberg). - Zuschauer: 80. - Zeitstrafen: 6:4 Minuten. - Siebenmeter: 5/4:4/2.

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