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Extralob für Schulz, Ende und Brehm

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Von: Marieke Naß

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Andra-Maria Schulz (FSG Gettenau/Florstadt) wird von der Vollnkirchenerin Katharina Kleiß (r.) gestört. Am Ende kommt Schulz auf elf Treffer. FOTO: JAUX © Timo Jaux

(mna). Ein sehr durchwachsenes Wochenende erlebten die heimischen Vertreter in der Handball-Bezirksoberliga der Frauen. Einzig die in der Abstiegsrunde spielende FSG Gettenau/Florstadt gewann ihr Heimspiel gegen den TUS Vollnkirchen, während die bereits als Absteiger feststehenden Teams aus Mörlen und Butzbach unterlagen. In der Aufstiegsrunde zog die HSG Wettertal gegen die HSG Fernwald den Kürzeren.

Aufstiegsrunde / HSG Wettertal - HSG Fernwald 21:26 (11:13): Im Vergleich zur Vorwoche, als beide Teams wegen einer Spielverlegung erst aufeinandergetroffen waren, präsentierten sich die Gäste aus Fernwald deutlich formstärker. Die Anfangsphase gehörte dennoch den Gastgeberinnen, die bis zur siebten Minute (5:4), die Führung innehatten. In der Folge spielten die favorisierten Fernwälderinnen dann aber ihre Stärken aus und fanden immer wieder Lücken in der Abwehr der Heimsieben, die an diesem Tag leistungsmäßig nicht an ihr Maximum herankam. Da auch im Angriff immer wieder Sand ins Getriebe geriet, ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause. In der zweiten Hälfte blieb die Partie bis zur 50. Minute (20:20) spannend, da die Führung hin- und herwechselte, doch die Schlussphase gehörte den Gästen, die mit einem 5:0-Lauf davonzogen. »Insgesamt war es eine verdiente Niederlage, auch wenn die etwas zu hoch ausgefallen ist. Fernwald war einfach besser und wir konnten nicht unsere beste Leistung abrufen«, resümierte Spielerin Laura Kunzelmann.

Beste Torschützinnen / HSG Wettertal: Elisa Kerschner (6/1), Weil (6), Glaum (2), Brückel (2/1).

Abstiegsrunde / HSG Butzbach - TV Burgsolms 22:26 (14:13): Während zu Beginn leichte Vorteile aufseiten des TV zu beobachten waren (3:5, 9.), übernahm ab der 12. Minute die HSG das Kommando und erspielte sich bis Mitte der ersten Hälfte eine Drei-Tore-Führung (10:7, 16.), die die Gäste bis zur Pause zwar verkürzen, aber nicht egalisieren konnten. Im zweiten Durchgang blieben die Butzbacherinnen zunächst am Drücker, ehe die Partie ab der 40. Minute (16:17) zu kippen begann. Immer wieder erspielten sich nun die Burgsolmserinnen knappe Führungen, denen die Dannwolf-Sieben hinterherrannte. Zwar war selbst in der 53. Minute noch alles offen (20:23), doch der erste Sieg in der Abstiegsrunde war der Heimsieben nicht vergönnt. »Das war ein sehr guter Auftritt bei unserem letzten Heimspiel. Die Deckung mit Torfrau Tabea Mohr hat den routinierten Gästen das Leben lange schwer gemacht. Letztlich musste meine junge Truppe der Erfahrung des TV Tribut zollen«, resümierte HSG-Trainer Carsten Dannwolf.

Beste Torschützinnen / HSG Butzbach: Bender (10/3), Luh (4/1), Stuppy, Müller (je 2).

HSG Mörlen - HSG Lumdatal II 22:39 (11:21): Die Gastgeberinnen verschliefen den Start völlig, sodass das Trainergespann Weinem/Frey bereits nach sechs Minuten beim Stand von 1:7 eine Auszeit nehmen musste. Im Anschluss kämpfte sich Mörlen etwas heran (4:8, 11.), schaffte es aber nicht, die Drittliga-Reserve aus dem Lumdatal ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen. Diese verstand es immer wieder, die 14-fache Torschützin Sibell Althenn freizuspielen, was die Heimsieben nicht unterbinden konnte. So stand es zur Pause bereits 11:21, was einer Vorentscheidung gleichkam. Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Die dezimierten Mörlerinnen warfen zudem zwischen der 52. Und 59. Minute kein Tor mehr, sodass die Gäste die Führung vor allem am Schluss erheblich ausbauen konnten.

Beste Torschützinnen / HSG Mörlen: Flach (7/2), Ercan (6), Axmann (3), Güzelkücük (3/2).

FSG Gettenau/Florstadt - TUS Vollnkirchen 25:21 (10:9): Rund 17 Minuten sollte es dauern, ehe die dezimierte FSG den recht bescheidenen Start in die Partie wieder gut gemacht hatte. Lag man in der 10. Minute noch mit 2:4 zurück, konnte in der 18. Minute eine 8:6-Führung beklatscht werden. Die zweite Hälfte gehörte zunächst den Gastgeberinnen, die hellwach aus der Kabine kamen und sich bis zur 40. Minute eine komfortable 16:11-Führung erspielten. In der Folge schlichen sich jedoch einige Unsicherheiten ein, die den TUS zu leichten Toren einluden und schlussendlich dazu führten, dass der Vorsprung zehn Minuten vor Schluss dahin war (19:19, 50.). »Zum Glück haben sich die Mädels dann aber wieder gefangen und mit einem tollen Endspurt zwei wichtige Punkte gesichert«, sagte FSG-Trainer Daniel Zschocke. Ein Sonderlob sprach der Übungsleiter der elffachen Torschützin Andra-Maria Schulz, Torfrau Anni Brehm - sie parierte alle drei Siebenmeter - und Abwehrspielerin Kim Ende aus.

Beste Torschützinnen / FSG Gettenau/Florstadt: Schulz (11/6), Grün, Ende (je 3).

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