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FC Karben bereit für Naturrasen

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Von: Leon Alisch

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Andrei Dogot und sein SKV Beienheim eröffnen den Spieltag am Freitag. © Nicole Merz

(lab). Es ist Herbst. Den Wetterauer Teams der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West weht aktuell ein rauer Wind entgegen. Beim FC Karben und dem SKV Beienheim hat man Niederlagen aufzuarbeiten. Die TSG Ober-Wöllstadt hadert nach wie vor mit Ausfällen. Zeit, dass wieder die Sonne scheint. Vielleicht ja schon am Wochenende. Denn während Beienheim gegen den FV Stierstadt auf Punktejagd geht, hat sich Karben bei der SG Ober-Erlenbach vorgenommen, die Negativserie zu beenden.

Für die TSG Ober-Wöllstadt wäre es bereits ein Erfolg, wenn in Oberrad eine stabile Elf auf dem Platz steht. Der Türkische SV Bad Nauheim ist spielfrei.

SKV Beienheim - FV Stierstadt (Freitag, 20.15 Uhr): Zwei Niederlagen in Folge und sechs Punkte Abstand zu Rang fünf. Wie SKV-Sprecher Stefan Raab bereits feststellte: Die Beienheimer haben den Anschluss nach oben verloren - was allerdings keine Überraschung ist. Das vordere Mittelfeld scheint in dieser Saison eher den Kompetenzbereich des SKV widerzuspiegeln. Man scheint bei der Chancenausbeute mit den Topteams nicht mithalten zu können. Steffen Münk ist mit sechs Toren zwar präsent, aber noch nicht im »Überflieger-Modus« der Vorsaison. Salih Yasaroglu macht seinen Job gut, fehlte zuletzt aber immer wieder - auch gegen Anspach. Zumindest die Gegner aus den unteren Gefilden hatte der SKV zuletzt im Griff. Stierstadt kommt mit zwei Niederlagen und vielen Gegentoren im Gepäck nach Beienheim. Das ist die Chance für den SKV, die Punktverluste aus den Vorwochen teilweise wettzumachen.

SG Ober-Erlenbach - FC Karben (Sonntag, 15.30 Uhr): Auch beim FC Karben ging es zuletzt bergab. Drei Niederlagen in Folge, darunter richtig nervige. Gut, dass man zwei Wochen Pause hatte. Man hat die Zeit genutzt, um das aufzuarbeiten, was zuletzt schief ging: »Wir haben gut trainiert und Fehler angesprochen. Es geht darum, hinten besser zu stehen, besonders die Rückwärtsbewegung haben wir thematisiert«, sagt Trainer Karl-Heinz Stete. Man habe zwei Einheiten explizit dem Defensiv- und eine dem Offensivtraining gewidmet. Das Training sei mit über 20 Mann gut besucht gewesen, der Konkurrenzkampf sei vorhanden, sagt Stete und betont: »Wir haben uns fest vorgenommen, in Ober-Erlenbach zu punkten. Wir wollen auf keinen Fall verlieren.« Der Gegner ist Tabellenvorletzter und hat die meisten Gegentore kassiert. Man wird einige Chancen bekommen. Um sich optimal vorzubereiten, hat Karben seine Einheiten extra auf Naturrasen absolviert, da auf diesem am Sonntag gespielt wird; wenn man nicht - wie in Seckbach - böse überrascht wird. Da hatte man sich auf Naturgrün eingestellt und kickte dann auf Kunstrasen. Die Mannschaft war vorab nicht informiert worden.

Spvgg. Oberrad - TSG Ober-Wöllstadt (Sonntag, 17.30 Uhr): Wie geht es weiter mit der TSG? Am Mittwoch der vergangenen Woche zog man das erste Mal die Reißleine und trat gegen die SF Friedrichsdorf nicht an. Der Personalmangel entscheidet also nicht mehr darüber, wie die TSG spielt, sondern ob sie spielt. Rückwirkend hat man auch mit der Reserve einen Nicht-Antritt »eingelöst«. Beim SV Steinfurth, der seine Mannschaft in der Vorsaison aus der Gruppenliga zurückgezogen hatte, war der erste Nicht-Antritt der Anfang vom Ende. Wenige Wochen später war im Rosendorf vorübergehend Schicht im Schacht. Das Problem in Wöllstadt: Man hat die Sache nicht selbst in der Hand und muss hoffen, dass die Erkältungssaison abflacht und Spieler zurückkommen.

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