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FC Rendel startet in Rückrunde durch

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Von: Sascha Kungl

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(kun). Am 17. Spieltag der Fußball-Kreisoberliga Friedberg ist der Tabellenführer TSG Ober-Wöllstadt nur in der Zuschauerrolle. Mit einem Heimsieg gegen den SV Bruchenbrücken am Sonntag ab 15.30 Uhr könnte der Tabellenzweite SV Nieder-Weisel bis auf fünf Punkte an den Spitzenreiter heranrücken.

»Unser Ziel ist es, mit einem Sieg den zweiten Tabellenplatz zu festigen und das spielfreie Wochenende des Spitzenreiters aus Ober-Wöllstadt zu nutzen, um unseren Rückstand auf fünf Punkte zu reduzieren«, lässt Nieder-Weisels Trainer Gökhan Kocatürk keine Zweifel an den Ambitionen seiner Elf aufkommen.

Hinter dem Spitzenduo wollen der Tabellendritte FSG Burg-Gräfenrode, der zeitgleich vor heimischer Kulisse den SV Teutonia Staden empfängt, und das punktgleiche Verfolgerduo aus Nieder-Wöllstadt und Ober-Rosbach, das sich am Sonntag im direkten Duell gegenübersteht, mit ertragreichen Auftritten den Nieder-Weiselern auf den Fersen bleiben.

Im Kampf um den Klassenerhalt stehen sich mit dem SC Dortelweil II und der Spvgg. 08 Bad Nauheim am Sonntag ab 13 Uhr ebenfalls zwei direkte Tabellennachbarn gegenüber. Dringend Zählbares benötigt das Schlusslicht Türk Gücü Friedberg II im Stadtderby gegen den VfB Friedberg.

Luft im Abstiegskampf konnte sich derweil der FC Rendel verschaffen, der im Heimspiel gegen den TSV Dorn-Assenheim den dritten Rückrundensieg anpeilt. In der Rückrundentabelle steht die Elf von Trainer Alexander Jörg hinter dem Spitzentrio aus Ober-Wöllstadt, Nieder-Weisel und Burg-Gräfenrode auf Platz vier. »Wir sind unfassbar stolz auf unsere bisherigen Leistungen in diesem Jahr und insbesondere den 2:1-Auswärtserfolg in Bruchenbrücken am vergangenen Wochenende«, erklärt Jörg, der vor drei Jahren mit seiner Mannschaft in der B-Liga einen knappen 2:1-Sieg gegen die zweite Mannschaft des SVB feierte. In der Vorsaison absolvierten die Rendeler in der Bärenschweiz ihr erstes Kreisoberliga-Spiel der Vereinsgeschichte, das man deutlich mit 0:5 verlor. »Nun haben wir in Bruchenbrücken trotz 75-minütiger Unterzahl einen Sieg eingefahren. Das ist einfach eine geile Geschichte für uns als Verein«, räumt der Rendeler Coach ein. Bereits beim B-Liga-Spiel vor drei Jahren waren acht Spieler aus der Startelf vom vergangenen Wochenende mit an Bord. »Das beschreibt die unfassbar tolle Entwicklung, die der Verein in den letzten Jahren genommen hat.« Im Winter hatten die Rendeler coronabedingt mit einigen Ausfällen zu kämpfen, dementsprechend gedämpft waren die Erwartungen an den Rückrundenstart. »Wie die Mannschaft nach der katastrophalen Vorbereitung in das Jahr gestartet ist macht uns enorm stolz. Nun können wir ohne Druck in die Partie gegen Dorn-Assenheim gehen und vor heimischer Kulisse befreit aufspielen«, erklärt Jörg.

Kreisliga A

Eine Etage tiefer, in der Fußball-Kreisliga A Friedberg, stehen sich in drei von acht Partien direkte Tabellennachbarn gegenüber. Dabei empfängt der Tabellenfünfte SV Germania Ockstadt am Sonntag ab 15.30 Uhr den Rangsechsten KSG 1920 Groß-Karben. Zeitgleich gibt der Tabellenachte TuS Rockenberg seine Visitenkarte beim Siebten SV Germania Schwalheim ab, während der Zwölfte Traiser FC auf den 13. FC Nieder-Florstadt trifft. In der Tabelle trennt beide Mannschaften aktuell nur ein Punkt.

Durch den 3:1-Auswärtserfolg im Kellerduell mit dem SV Hoch-Weisel haben sich die Traiser am vergangenen Wochenende ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft. »Die kämpferische Leistung der Mannschaft war hervorragend. Wenn wir so weitermachen, steigen wir nicht ab«, ist TFC-Pressesprecher Arnold Muck überzeugt. »Nun wollen wir die gute Stimmung mit in die Partie gegen Nieder-Florstadt nehmen und erneut drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten einfahren«, erklärt Spielertrainer Sebastian Müller, der dabei weiterhin auf die Dienste von Felix Reuhl, Fabian Lotz, Christian Lotz und Waldemar Grot verzichten muss. Hinter dem Einsatz von Robert Metz steht noch ein Fragezeichen. »Personell gehen wir allmählich auf dem Zahnfleisch«, räumt Müller ein.

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