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Friedberg bestätigt Aufwärtstrend

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Von: Patrick Olbrich

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(par). In der Abstiegsrunde der Handball-Landesliga Mitte hat die TG Friedberg die Hoffnung auf den Klassenerhalt mit einem 28:25 (13:14)-Erfolg beim Konkurrenten HSG Linden genährt. Nach dem Sieg haben die Kreisstädter genauso viele Pluspunkte wie Linden auf dem Konto, sind allerdings eine Partie voraus. Beim Punktekoeffizienten, der am Ende entscheidend ist, steht die HSG (91,7) ein wenig besser da als die Wetterauer (84,6), die dieses Tabellenbild allerdings noch ändern können und wollen.

Nach dem jüngsten Erfolg vom Sonntagabend ist die Razen-Sieben aber schon mal psychologisch im Vorteil.

Die Lindener ihrerseits haben den ersten Matchball in Sachen Klassenerhalt liegen gelassen. Gegen die Friedberger konnten die Mittelhessen nicht die Qualität aus den letzten Wochen abrufen und erinnerten dabei zu oft an das vergangene Duell gegen den TV Idstein.

Es entwickelte sich zunächst eine Partie zwischen zwei ebenbürtigen Kontrahenten, die keine der beiden Mannschaften spielerisch anführen konnte. Aufseiten der Gäste war es - wie beim 12:11 in der 27. Spielminute - häufig der groß gewachsene Rückraumakteur Marco Zinnel, der die Lindener vor Probleme stellte. Andererseits konnten diese ihre Offensive variabel aufs Parkett bringen und damit stets mithalten. Dies änderte sich aber im zweiten Durchgang, wobei Linden im Angriff zu oft parallel agierte und in der Defensive den richtigen Zugriff vermissen ließ. Auch das Torhüterduell ging in den zweiten 30 Minuten eindeutig an die Friedberger, bei denen Radu Balasz zwischen den Pfosten auftrumpfte. Er war ein Faktor für den TG-Erfolg.

In der 50. Minute war es erneut Zinnel, der beim 23:20 via Siebenmeter auf einen etwas deutlicheren Vorsprung für seine Farben erhöhte. Im letzten Drittel der zweiten Hälfte konnten die Gastgeber auch nicht mehr die nötigen Impulse kreieren, um die TGF ins Schwimmen zu bringen.

Linden: Genger, Schneider; Müller, Semmelroth (2), Jung, Stöhr (2), Adamczyk (1), Deimer (5/2), Krauhausen (1), J. Höhn (1), Andermann (5), M. Höhn (5), Mikusch (1), Rüdesheim

Friedberg: Balazs, Biaesch; Durchdewald, Zinnel (10/7), Merten, Ploner (2), Jonscher, Milius (4), Methner (4), Seibert, Engel (5), Weigel (1), Cadar (2), Weide

Steno / SR: Becken/Fuchs. - Zuschauer: 20. - Zeitstrafen: 12:12. - Siebenmeter: 2/2:8/7. - Rote Karte: Mikusch (45.)

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