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Friedberg mit Pflichtsieg

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(pm). Der VfB Friedberg ist im Hessenderby mit WV Darmstadt seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat in der 2. Wasserball-Liga einen 12:6-Erfolg feiern können.

VfB-Trainer Rene Reimann hatte noch eindringlich gewarnt, sich nicht von der Tabellensituation täuschen zu lassen. Die Gastgeber hatten die Partie aber offenbar auf die leichte Schulter genommen: Zur Pause führte der noch punktlose Gast mit 4:3.

Nach einer emotionalen und intensiven Ansprache von Flügelspieler José Garcia wirkten die Gastgeber in der zweiten Hälfte wie ausgewechselt. In der Verteidigung ließ der VfB dem Gegner keine Chance mehr, und auch im Angriff wurde effektiver agiert. Kapitän Ilja Scerbinin erzielte alleine im dritten Viertel drei Tore, und so zog der VfB zum Ende des dritten Viertels auf 8:4 davon. Darmstadt hingegen reagierte zunehmend hektischer und leistete sich individuelle Fehler, sodass im letzten Viertel der 12:6-Heimsieg nicht mehr gefährdet war.

Kapitän Ilja Scerbinin, der vier Treffer erzielte, sagte: »Wir haben nach der Halbzeit ein ganz anderes Spiel gezeigt. Wir müssen diese Energie mit in die nächsten Spiele nehmen und von Beginn an so spielen, wie wir es in der zweiten Hälfte getan haben. Aber aus einem 2:4 ein 10:4 zu machen, ist natürlich trotzdem toll.«

Am kommenden Wochenende treffen die Wasserballer des VfB Friedberg auswärts auf einen der Favoriten der Saison, den SV Cannstatt. Das Team aus Baden-Württemberg hatte sich in den letzten Jahren durch einige Spieler der umliegenden Vereine deutlich verstärken können.

VfB Friedberg: Peil, Vetter (1), Schmidt, Scerbinin (4), Schöninger, Khliustov (2), Duch, Hahn (1), Hondrich (1), Schoppe, Scholl (1), Hütt (2), Garcia.

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