1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Fünf Hessen-Titel bei den Jahrgangsmeisterschaften

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

PHOTO-2021-11-29-21-20-5_4c
Medaillenjäger! Unser Bild zeigt (von links) Justus Rose, Nele Hoffmann, Frederick Kaul, Carolina Klein, Julia Kaul, Anna Schubert. © Red

(pm). Die SG Wetterau ist mit fünf Titeln, drei zweiten und sieben dritten Plätzen von den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften aus Darmstadt (Jahrgang 2008 und jünger) und Wetzlar (Jahrgang 2007 und älter) zurückgekehrt.

Kaul ragt heraus

Hervorzuheben ist dabei die Leistung von Frederick Alexander Kaul (Jahrgang 2011), der bei seinen fünf Starts dreimal als Meister anschlug und dazu noch einmal Zweiter wurde. Über die Distanzen von 50m Rücken (00:39,40 Minuten), 100m Rücken (01:24,14) und 1500m Freistil (22:44,43 - persönliche Bestzeit) wurde Kaul Meister und entschied mit den Leistungen über die Rückendistanzen auch den Mehrkampf in dieser Lage mit 675 Punkten für sich. Dazu sprang mit einer Zeit von 05:35,04 über 400m Freistil noch der Silberrang für ihn heraus. Über 200m Lagen reichte die Zeit von 03:10,07 für einen zehnten Platz.

Viermal Bronze gab es für seine Zwillingsschwester Julia Franziska Kaul, die über 50m Freistil (00:34,41), 100m Freistil (01:17,54) und 400m Freistil (05:47,12) jeweils als Dritte aus dem Wasser stieg, was in der Mehrkampfwertung ebenfalls zu dem Gewinn der Bronzemedaille führte. Hinzu kam noch ein neunter Platz über 200m Lagen in einer Zeit von 03:18,39 Minuten.

Mit persönlicher Bestzeit von 10:56,88 über 800m Freistil gelang Justus Florian Rose (Jahrgang 2007) als Dritter der Sprung auf das Treppchen. Bei seinen drei weiteren Starts erschwamm er sich noch einen siebten Platz über 200m Brust (03:04,27), einen achten Platz über 100m Brust (01:24,37) und einen neunten Platz über 50m Brust (00:38,45).

In dem sehr gut besetzten Teilnehmerfeld mit insgesamt 425 Schwimmerinnen und Schwimmern aus 36 Vereinen konnte sich Sarah Irene Funk (Jahrgang 2011) auf den Strecken über 50m Brust (00:49,30) und 100m Brust (01:45,67) über den jeweils siebten Platz und einen neunten Platz über 200m Brust (03:47,98) freuen, was in der Mehrkampfwertung zu 615 Punkten und einem sechsten Platz führte. Abschließend erzielte sie über 200m Lagen (03:43,03) noch einen 30. Platz.

Salome Schultheiß (Jahrgang 2008) holte über 100m Schmetterling in 01:20,59 Platz sechs und über 50m Schmetterling Platz sieben (00:34,31). Die Zeit von 02:57,26 über 200m Lagen reichte für den zehnten Platz, und über 100m Freistil sprang Platz 15 bei einer Zeit von 01:13,12 heraus.

Bei zwei Starts über 50m Freistil (00:34,14) und 400m Freistil (05:58,45 - persönliche Bestzeit) holte Linus Bechtel (Jahrgang 2011) einen fünften und einen sechsten Platz und wurde damit in der Mehrkampfwertung Elfter.

Den siebten Platz in der Mehrkampfwertung Freistil erreichte Magnus Buccerius (Jahrgang 2010) mit seinen Leistungen über 50m Freistil (00:34,14; Platz sieben), 100m Freistil (01:19,52, Platz elf) und 400m Freistil (06:16,60; Platz 25). Hinzu kam noch ein 18. Platz über 200m Lagen in 03:07,64.

Über gleich fünf Freistil-Distanzen ging Luis Cimiotti (Jahrgang 2008) bei den Titelkämpfen an den Start, der mit Platz sechs über 800m (10:50,56), Platz acht über 400m (05:16,73), Platz zwölf über 200m (02:27,02), Platz 13 über 100m (01:07,72) und Platz 18 über 50m (00:30,15) zufrieden sein konnte.

Ein Weltmeister am Start

Den tollen Leistungen der jüngeren Jahrgänge wollten die Schwimmerinnen und Schwimmer der Jahrgänge 2007 und älter eine Woche später im Europabad Wetzlar nicht nachstehen

Unter den 314 Teilnehmerinnen und Teilnehmern befanden sich fünf Vertreter der SG Wetterau. Ein besonderes Flair erhielt die Veranstaltung durch die Teilnahme von Marco Koch, dem früheren Welt- und Europameister sowie Weltrekordler über 200 Brust.

Für einen glänzenden und in dieser Form vollkommen unerwarteten Start in den Wettkampftag sorgte Nele Hoffmann, die sich sensationellerweise über 50m Freistil in einer Zeit von 00:28,12 gegen 24 Konkurrentinnen durchsetzte. Dieser überragenden Leistung ließ sie über 100m Freistil ein weiteres starkes Rennen folgen. Mit einer Zeit von 01:02,69 auf Platz vier ins Ziel kommend fehlten ihr nur sieben Hundertstelsekunden zur Bronzemedaille. Auf den weiteren Freistilstrecken (200m in 02:24,00 und 400m in 05:07,46) erreichte sie dann jeweils noch elfte Plätze.

Nach ihrem Start bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin überzeugte Anna Schubert erneut über die Rückenstrecken und sicherte sich über die 100m-Distanz Platz zwei in einer Zeit von 01:12,63. Die gleiche Einlaufreihenfolge war auch über die lange Rückenstrecke von 200m zu verzeichnen; hier holte sie sich Rang zwei mit einer Zeit von 02:38,78. Zu guter Letzt belegte sie in einem sehr engen Rennen über 50m in der gleichen Lage in 00:33,25 den dritten Platz. Den Erfolgserlebnissen in ihrer Hauptlage ließ sie abschließend beim Start über 400m Lagen noch einen sechsten Platz folgen (06:03,33).

Carolina Klein ging sowohl über die Freistil- als auch die Brustlage an den Start. Beim Start über 800m Freistil erreichte sie in 11:39,90 den Bronzerang. Über 50m Brust gelang ihr in einer Zeit von 00:41,51 ein zehnter Rang. Über die gleiche Distanz in der Freistillage reichte die Zeit von 00:31,24 für Platz 19. Den Abschluss bildete auch bei Carolina Klein der Start über 400m Lagen mit einem achten Platz (06:32,18).

Für Vivien Michelle Novy standen zwei Starts über sehr unterschiedliche Freistilstrecken an. Zunächst erreichte sie über die Sprintdistanz von 50m (00:30,36) den 13. Platz, um dann über 1500m in einer Zeit von 21:44,24 den vierten Platz zu erzielen.

Als einziger männlicher SGW-Start erreichte Tino Hechler über 50m Schmetterling den achten Platz (00:30,15). Es folgten ein achter Platz über 200m Freistil (02:28,58), ein elfter Platz über 100m Freistil (01:02,27) und ein 14. Platz über 50m Freistil (00:27,56).

Abgesagt

Die Teilnahme bei den beiden Veranstaltungen ist für die Jugendlichen umso erfreulicher, da es in den nächsten Wochen abzuwarten gilt, in wie weit die aktuellen Corona-Entwicklungen Einfluss auf mögliche Wettkämpfe nehmen. Ein Start bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend Anfang Dezember fiel bereits einer Absage zum Opfer. Schweren Herzens hat sich die SG Wetterau zudem entschieden, den Internationalen Wetterauer Christmas Cup am 11. Dezember abzusagen.

Auch interessant

Kommentare