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FV Bad Vilbel: Achtungserfolg in Alzenau

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Von: Pedro Acebes Gonzalez

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(ace). Der FV Bad Vilbel landete in der Abstiegsrunde der Fußball-Hessenliga einen Achtungserfolg. Beim Regionalliga-Absteiger FC Bayern Alzenau holten die Brunnenstädter ein mehr als verdientes 0:0-Unentschieden. Mit etwas mehr Glück im Abschluss wäre sogar ein Auswärtsdreier möglich gewesen.

Beide Trainer bewerteten das torlose Remis in der anschließenden Pressekonferenz unterschiedlich. Bad Vilbels Trainer Amir Mustafic wäre vor der Partie mit einem Punkt zufrieden gewesen, nach dem Abpfiff war der FV-Coach der Meinung, »dass wir das Spiel gewinnen konnten, vor allem aufgrund der Mentalität in der zweiten Halbzeit. Die ersten 30 Minuten war es selbst mir als Taktikfreund etwas zu viel Taktik.« In der Tat war im ersten Abschnitt recht wenig los, was Höhepunkte betraf. Die gab es nämlich so gut wie gar nicht.

Die Gäste spielten frech nach vorne, während die Unterfranken es über Standards probierten. Mit Rückkehrer Gianluca Alessandro fehlten vor allem in der Offensive die zündenden Ideen. Kurz vor der Pause tauchte Alzenau mit dem jungen Lukas Fecher vor Vilbels Schlussmann Robin Orband auf, der klären konnte. Auf der Gegenseite wurde erst Filip Cirpaci abgeblockt, dann zielte Domagoj Filipovic am Tor vorbei. Nach dem Seitenwechsel kam unter dem Strich vom Regionalliga-Absteiger zu wenig. Kaum Aktionen nach vorne, vieles wirkte einfallslos. Bezeichnend: Ein Distanzschuss von Dren Hodja ging weit über das Tor. Die Wetterauer kamen durch zwei Weitschüsse fast noch zum Siegtreffer, doch FCB-Torhüter Fabian Wolpert parierte gegen Maximilian Böger glänzend (74.) und war auch nach Kaito Shimodas dynamischen Abschluss auf dem Posten (82.).

»Die zweite Hälfte haben wir kaum was zugelassen und unsere Torchancen leider nicht genutzt. Wir hatten auch den Willen nach vorne zu spielen. Wir haben viel investiert und nehmen den Punkt mit, der uns auch gut tut«, analysierte Mustafic.

Er hatte den verletzten Adnan Alik ersetzen müssen, außerdem nahm Anej Polak auf der Ersatzbank Platz. Der junge Maximilian Böger, der im linken Mittelfeld ein tolles Spiel ablieferte und der Japaner Kaito Shimoda rückten in die Anfangsformation.

Nicht einverstanden war Mustafic unterdessen mit der Analyse seines Trainerkollegen Angelo Barletta, schüttelte beim Zuhören mehrmals den Kopf. Der erst kürzlich an den Prischoß zurückgekehrte Coach hatte unter anderem zu Protokoll gegeben: »Für das Auge war das ein erbärmliches Spiel. Es wäre ein Skandal gewesen, wenn hier irgendeiner gewonnen hätte. Ich weiß nicht, wo Bad Vilbel Torchancen gesehen hat, denn ich habe keine gesehen.«

FC Bayern Alzenau: Wolpert; Pancar, Wilke, Bergmann, Bhatti - Alexander (85. Felchle), Alessandro (65. Tyrokomos), Hodja, Fecher - Brauburger, Grünewald (55. Baumann).

FV Bad Vilbel: Orband; Gashi, Safaridis, Filipovic - Okuno, Knauer, Embaye, Böger (84. Ushiyama) - Cirpaci (81. Kovacic), Bauscher (90. Polak), Shimoda.

Im Stenogramm:/ Schiedsrichter: Frederik Angermaier (Oberselters). - Zuschauer: 282.

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