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Gegen Weltmeisterin

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(tj). Für die Box-Sportfans steht ein besonderes Highlight an, bei dem die Nidderauerin Sarah Bormann im Ring stehen wird. Der Weltverband WBC hat einen Pflichtkampf im Minimumgewicht angeordnet. Bormann wird Weltmeisterin Tina Rupprecht herausfordern.

Wann und wo der Kampf stattfindet, ist noch nicht entschieden. Möglicherweise wird er am 21. Mai im Stadion am Bieberer Berg in Offenbach ausgetragen. An diesem Tag sollte die Boxerin der TG Hanau eigentlich im Rahmen einer Boxveranstaltung in den Ring steigen. »Ich hoffe, dass er in Offenbach stattfindet, aber es entscheidet sich erst in den nächsten Tagen«, sagt die 31-Jährige. Beide Lager haben bis zum 18. März Zeit, sich zu einigen, wo und wann der Kampf stattfindet. »Wenn das nicht der Fall ist, kommt der Kampf in die ›Purse Bid‹, und alle Promoter und Veranstalter können Geld für diesen Kampf bieten«, sagt Bormann. Wer am höchsten bietet, darf den Kampf veranstalten. »Ich bin selbst sehr gespannt, was daraus wird.«

Vor WBC-Champion Rupprecht hat Bormann, die seit vergangenen Mai durch einen Sieg in Belgrad Pflichtherausforderin ist, auf jeden Fall Respekt: »Sie ist ungeschlagen, bei BoxRec gewichtsklassenübergreifend die Nummer eins in Deutschland und die Nummer zwei der Weltrangliste«, weiß Bormann einen harten Brocken vor sich.

»Meiner Einschätzung nach, ist sie eine sehr bewegliche, schnelle und exzellente Technikerin. Ihr Schwerpunkt liegt vor allen in der Halbdistanz sowie dem Infight.« Außerdem sei Rupprecht stark darin, »die Aktionen der Gegnerinnen zu kontern, in dem sie sehr schnell abtaucht und auch in diagonale Winkel wechselt, um somit die benötigten Zeitfenster zu bekommen, harte genaue Konter, vorzugsweise Haken, als Kombinationen oder als Einzeltreffer zu schlagen«, schätzt die Hanauer Sportlerin des Jahres 2021 ihre Gegnerin ein.

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