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Gelungene Ouvertüre

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Von: red Redaktion

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Phil Dörr und Indy Dontje (l.) freuen sich in Oschersleben über Platz eins und drei in ihren beiden Rennen. © pv

(bf). Das Auftaktwochenende der vierten Saison in der ADAC GT4 Germany hatte für den Butzbacher Rennstall Dörr Motorsport im ersten Rennen einen Doppelsieg und im zweiten Rennen einen Podiumsplatz zu bieten. Eine sehr gute Ausbeute in der Motorsportarena Oschersleben und ein Wochenende, das Team Manager Robin Dörr und seine Mannschaft so schnell nicht vergessen werden.

Nach diesem Auftakt führen sie die Meisterschaft an.

Zum vierten Mal gehen die Wetterauer in der Serie an den Start und bieten 2022 gleich vier Aston Martin Vantage GT4 für die Startaufstellung, so viele Fahrzeuge wie kein anderes Team im Feld der 28 Autos. Bei sonnigem Wetter und kühlen Temperaturen holten sich Phil Dörr und Indy Dontje beim Auftaktrennen gleich den Sieg.

Der Einstieg in die neue Saison hätte kaum besser laufen können. Zuerst schon die Freude über Platz eins und zwei in der Startaufstellung des Samstagsrennens, und dann konnte das Team die Positionen souverän verteidigen. Es ging eng zur Sache beim Start, doch Phil Dörr konnte seine Pole Position halten, allerdings verlor Ben Dörr seinen zweiten Rang und reihte sich auf der Drei ein. Auch Simon Connor Primm und Juliano Holzem, die von Rang elf und 17 ins Rennen gegangen waren, gaben Plätze her, die sie aber wieder gutmachen konnten.

Indy Dontje übernahm und ging als Erster in die letzte halbe Stunde des Rennens, Romain Leroux auf der Zwei, Nico Hantke übernahm auf Position zehn, und Sandro Holzem ging auf der 20 liegend ins Steuer. Am Ende sprang ein Dörr-Doppelsieg, ein achter Platz für Hantke und Position 21 für Holzem heraus.

Auch das Sonntagsrennen hielt für die Fans alles bereit. Es war geprägt von starken Zweikämpfen, einigen Hochs und Tiefs und ganz viel Emotion. Dörr Motorsport hatte seine vier Autos auf den Startpositionen zwei, fünf, acht und 18 verteilt.

Dontje, Leroux und Hantke konnten ihre Positionen verteidigen und Sandro Holzem sogar zwei Plätze gutmachen. Kurz vor der Öffnung des Boxenstoppfensters erhielt Leroux eine Durchfahrtsstrafe, die Ben Dörr nach dem Wechsel antrat. Von Rang fünf fiel er auf 24 zurück und konnte sich bis zur Zielflagge auf Rang 14 vorarbeiten. Allerdings wurde er nachträglich für ein Überholmanöver bestraft. Hantke und Primm bestanden einige Härtetests und kamen auf Rang elf durchs Ziel. Juliano Holzem durfte seinen Stint erst gar nicht antreten, weil Sandro Holzem einen Schaden hatte. Im Kampf um die Spitze mischte lange Phil Dörr mit. Am Ende sah er als Dritter die Zielflagge.

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