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Gießen verkauft sich ordentlich

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(kus/dpa). Um 16.42 Uhr war das Kapitel Basketball-Bundesliga für die Gießen 46ers vorerst beendet. In ihrem letzten Saisonspiel kassierten die Mittelhessen, die schon seit dem 29. April als Absteiger feststehen, eine 71:88 (36:48)-Niederlage bei Playoff-Teilnehmer ratiopharm Ulm. Aber insgesamt schlugen sich die acht verbliebenen 46ers-Profis am Sonntagnachmittag vor 4300 Zuschauern im Rahmen ihrer Möglichkeiten ordentlich bei einer Mannschaft, die »ein ganz anderes Niveau als wir hat«, wie der scheidende 46ers-Trainer Pete Strobl schon vor der Begegnung eingeordnet hatte.

Dass die 46ers in dieser Besetzung - unter anderem fehlten die nach Klubangaben verletzten Leistungsträger Kendale McCullum und Numi Omot - in Ulm keine Siegchance haben würden, stand schon vor der Partie fest. Aber sie verkauften sich speziell in der ersten Hälfte teuer.

»Wir haben heute Charakter gezeigt und müssen uns nicht schämen«, befand Kilian Binapfl hinterher bei MagentaSport, der auch nicht vergaß: »Der Abstieg tut sehr, sehr weh.« Strobl, der keinen neuen Vertrag in Gießen erhält, war zufrieden mit dem letzten Auftritt: »Wir müssen auf diese Mannschaft stolz sein, dass sie zu acht bis zum Schluss gekämpft hat. Kleinigkeiten haben gefehlt, aber wir haben mit Herz gespielt.«

Nach Absage gilt Quotientenregel

Titelverteidiger Alba Berlin geht nach Anwendung der Quotientenregelung in der BBL als Tabellenerster in die Playoffs. Die Telekom Baskets Bonn werden Zweiter sein und der FC Bayern München wird den dritten Platz belegen, wie die Liga am Samstag mitteilte. Das für Sonntag angesetzte Spiel der Berliner bei den Löwen Braunschweig war zuvor wegen zahlreicher Corona-Fälle bei den Niedersachsen abgesetzt worden.

Nach der von den BBL-Clubs verabschiedeten Regelung wird damit nach dem Ende der Hauptrunde die Abschlusstabelle nach der Quotienten-Regelung erstellt (Siege geteilt durch die Anzahl der Spiele).

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