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Griedel fehlen am Ende fehlen die Kräfte

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Das hat sich Trainer Jens Hohaus ganz anders vorgestellt. Nach sechs Spieltagen steht er mit dem TSV Griedel auf dem vorletzten Platz. In Dutenhofen setzt es die nächste Niederlage. HF © Harald Friedrich

Es ist wie verhext für den TSV Griedel. Der heimische Landesligist muss auch bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III eine Niederlage hinnehmen - die fünfte in Folge.

(mol). Der TSV Griedel steckt weiterhin in der Krise. Die Butzbacher Vorstädter kassierten am Sonntagabend bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III den nächsten Rückschlag in der Handball-Landesliga Mitte. Dank einer starken zweiten Halbzeit gewann die Spielgemeinschaft am Ende klar mit 36:30 (16:17) und feierte den vierten Sieg in Serie. Die Wetterauer hingegen kassierten die fünfte Niederlage am Stück und bleiben auf dem vorletzten Tabellenplatz.

»Wir haben es lange Zeit richtig gut gemacht, in der entscheidenden Phase dann aber drei, vier Mal einfach zu unkonzentriert abgeschlossen, was Dutenhofen zu Kontern und leichten Toren genutzt hat. Uns haben dann am Ende auch einfach die Kraftreserven gefehlt. Wenngleich es die Jungs lange Zeit gut kompensiert haben, hat man uns aber am Ende doch den Ausfall von Nils angemerkt«, berichtete Griedels Trainer Jens Hohaus nach der Partie und benannte das frühe Ausscheiden von Spielmacher Nils Siek nach einem Gesichtstreffer als den entscheidenden Faktor für die Niederlage.

In der ersten Hälfte lag Dutenhofen/Münchholzhausen III nur bis zum 4:3 (7.) durch Malte Höhn in Führung, ansonsten lag das Team von Coach Hohaus zumeist knapp vorne. So auch zur Halbzeitpause (17:16), wobei die 17 Treffer des TSV zum einen für ein starkes Angriffsspiel Griedels, zum anderen aber auch für die wenig erbauliche Abwehrleistung des Aufsteigers sprachen.

In der zweite Hälfte blieb es dann zunächst eine enge Partie, über das 18:18 (35.) und 20:20 (38.) agierten beide Mannschaften auch bis zum 23:23 (44.) auf Augenhöhe, ehe sich die entscheidende Spielphase anschloss. Die HSG-Abwehr arbeitete nun wesentlich besser, zudem griff der zwischen die Pfosten beorderte Leon Kraft einige freie Bälle ab. Und so konnte sich die Wegner-Sieben beim 27:24 durch Julian Wallwaey erstmals ein wenig absetzen. Griedel antwortete noch mal und kam beim 27:28 (51.) durch Romeo Rejab auf einen Treffer heran. Drei weitere Tore am Stück sorgten dann aber für die Vorentscheidung zugunsten der Grün-Weißen. Nachdem Dennis Agel zum 31:27 (53.) getroffen hatte, kam die Wegner-Sieben nicht mehr in Gefahr, sondern konnte sogar noch nachlegen.

Griedel: Hendrik Krüger, Pajung; Kuhl (1), Sascha Siek (6/3), Vogel, Grieb (3), Nils Siek (2), Kipp (8/2), Köhler, Rejab (3), Grassl (5), Diehl, Sandro Krüger (2), Timm Weiß.

Steno / Schiedsrichter: Höhn/Pfannkuche (Wesertal/Reinhardswald). - Zuschauer: 70. - Zeitstrafen: 4:6 Minuten. - Siebenmeter: 4/4:7/5.

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