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Griedel im Duell der Verfolger

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Von: Sascha Kungl

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(kun). In der Handball-Landesliga Mitte, Gruppe 1, gibt der TSV Griedel seine Visitenkarte heute Abend ab 20 Uhr beim Tabellennachbarn HSG Lumdatal ab. Auf dem Papier ein echtes Spitzenspiel, wenn der Tabellenzweite den Rangdritten in der Lumdatalhalle in Rabenau-Londorf empfängt. »Allerdings hat die HSG das Hinrundenspiel in der Butzbacher Sporthalle deutlich mit 33:

21 Toren für sich entschieden und uns dabei keine Chance gelassen«, erinnert sich Griedels Teammanager Jürgen Weiß an das einseitige erste Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams.

»Im bisherigen Saisonverlauf konnten wir gegen die Spitzenmannschaften aus Hüttenberg und Lumdatal noch keinen Punkt holen. Das wollen wir dringend ändern«, fordert Weiß. Die Hausherren belegen mit 18:2 Zählern aktuell den zweiten Rang hinter Spitzenreiter TV Hüttenberg II, während der Gast aus Griedel mit 14:6 Zählern auf Platz drei rangiert. »Die anstehende Auswärtspartie kommt einer echten Mammutaufgabe gleich. Lumdatal hat sich mit Ausnahme der Heimniederlage gegen den Ligaprimus aus Hüttenberg im bisherigen Saisonverlauf noch keine Blöße gegeben. Die bisherigen Partien haben gezeigt, dass die starken Neuzugänge auf wichtigen Positionen eine echte Verstärkung für das Team von Trainer Eike Schuchmann sind.« Angeführt wird die Mannschaft von Marcel Köhler, dem verlängerten Arm des Trainers auf dem Spielfeld. Auch der groß gewachsene Maximilian Kühn, Linkshänder Jonas Schuster, Jonas Schlapp und Lorenz Heß sind enorm torgefährliche Shooter. Tim Marondel und Moritz-Luca Rein im Rückraum sowie Michael Kern und Jan Philipp Schmitz auf den Außenpositionen gehören ebenfalls zu den Aktivposten der HSG.

Nach dem Pflichtsieg gegen die HSG Hungen/Lich am vergangenen Spieltag kommt eine schwere Aufgabe auf den TSV Griedel zu. »Um gegen die HSG Lumdatal bestehen zu können, wird volle Konzentration, mentale Stärke und eine Top-Leistung vonnöten sein«, ist Weiß überzeugt. TSV-Trainer Dirk Schwellnus kann bei diesem Vorhaben nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, da einige Spieler verletzungs- und krankheitsbedingt ausfallen.

Die TG Friedberg muss am Wochenende schon wieder aussetzen. Die geplante Partie gegen die HSG Eppstein/Langenhain kann coronabedingt nicht stattfinden.

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