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Griedel nutzt Lollarer Abwehrlücken

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Von: Patrick Olbrich

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(par). In der Handball-Landesliga Mitte (Gruppe 1) gewann der TSV Griedel am Sonntagnachmittag mit 33:29 (16:13) bei der HSG Lollar/Ruttershausen und feierte damit seinen dritten Sieg in der laufenden Saison. Mit 6:4 Punkten rangieren die Griedeler hinter dem Führungsduo aus Hüttenberg und Lumdatal auf dem dritten Platz.

Die Gastgeber agierten offensiv zwar variabel und über viele Positionen gefährlich, ließen sich allerdings in der Defensive zu leicht von den Wetterauern düpieren.

Im Angriff gaben die Lollarer insgesamt eine gute Figur ab. Gegen eine stabile Mannschaft wie Griedel reicht das aber nicht, wenn man hinten zu offen agiert. Bis zur 20. Spielminute ging der TSV schon mit fünf Treffern Vorsprung in Führung. Sebastian Dietz war es, der das 11:6 erzielte und die Hausherren zu einer ersten Auszeit zwang.

Immer wieder gelang es der HSG zwar, etwas zu verkürzen und zumindest auf Augenhöhe mit dem Gegner zu bleiben, doch für eine Wende war die Defensive der Gastgeber zu löchrig. Das wussten die Wetterauer clever zu nutzen. In der 31. Minute schlossen die Lollarer durch Robin Zapf auf 14:16 auf, hatten diese Tuchfühlung dann aber fast genauso schnell wieder verspielt.

Nur sechs Minuten später netzte Sandro Krüger zum 23:17 für den TSV Griedel ein und hatte wieder ein größeres Führungspolster für seine Farben hergestellt. Die Lollarer versuchten es auch mit einem Systemwechsel, doch auch das funktionierte nicht. Als die Mannschaft von Trainer Dirk Schwellnus durch Jannik Kuhl in der 50. Spielminute auf 30:24 wegzog, war die HSG Lollar/Ruttershausen zu deutlich distanziert. Die besten Werfer bei den Wetterauern waren Sascha Siek und Thomas Grassl. Beide erzielten jeweils acht Treffer. Nach einer kurzen Weihnachtspause geht es für den TSV am 8. Januar weiter. Dann ist man bei der HSG Linden zu Gast.

TSV Griedel: Krüger, Pajung; Sascha Siek (8), Vogel, Kuhl (2), Dietz (1), Nils Siek (2), Kipp (1), Marx, Jantos (4), Rejab, Grassl (8), Krüger (3), Ohrisch (4).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Feldmann/Jansen. - Zuschauer: 95. - Zeitstrafen: 4:4. - Siebenmeter: 6/5:1/0.

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