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Griedel setzt Höhenflug fort

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(pls). Der TSV Griedel zeigt sich auch nach dem Jahreswechsel weiter in bestechender Form! In der Handball-Landesliga Mitte der Frauen schlug das Team von Trainer Henning See am zwölften Spieltag auf heimischem Parkett den direkten Kontrahenten um den vierten Tabellenplatz, die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, mit 23:21 (12:9); gleichzeitig war dies der siebte Erfolg in den letzten acht Partien.

Außenspielerin Lena Wawrzinek brachte ihre Farben nach etwas mehr als fünf Minuten mit zwei Treffern in Front, als sie zum 3:1 traf. Dennoch zeigte sich der TSV-Coach nicht vollkommen zufrieden mit dem Auftreten seiner Schützlinge zu Beginn des Spiels. »In meinen Augen hat uns ein bisschen das Feuer gefehlt. Es hatte etwas von Freundschaftsspielcharakter«, sagte See.

Die fünffache HSG-Torschützin Sina Schmidt egalisierte nach 13 Minuten zum 5:5 und der heimische Übungsleiter zog eine Auszeit. »Abwehrtechnisch war unser Auftreten zwar gut gewesen, aber in der Offensive hat es noch gehakt«, analysierte er. Die erhoffte Wirkung der Spielunterbrechung verpuffte zunächst. Der Gast aus den Wetzlarer Stadtteilen ging sogar erstmals in Front. Lea Weimer ließ TSV-Schlussfrau Svenja Heller keine Abwehrchance - 8:9 aus Sicht der Butzbacher Vorstädterinnen.

In der Folge zeigte die Heim-Sieben eine »Jetzt erst recht«-Mentalität. »Wir haben das Gaspedal gefunden und konnten uns über die zweite Welle viele leichte Tore erarbeiten. Damit bin ich sehr zufrieden«, freute sich der TSV-Trainer.

Gästeakteurin Nina Schoppe legte Juliane Alt regelwidrig und sah »Rot«. Daraufhin wendete Griedel mit einem 4:0-Lauf das Blatt und ging mit einer Drei-Tore-Führung in die Kabine.

»Nach der Pause sind wir gut aus den Startlöchern gekommen, haben im Kollektiv den Kampf angenommen und unsere Qualitäten ausgespielt«, sagte See. Folgerichtig stellte man auf 16:10.

»Danach haben wir leider ein paar Prozentpunkte rausgenommen. Das darf man sich auf diesem Niveau nicht leisten. Die HSG hat das sofort bestraft«, kritisierte der Heim-Trainer.

Mit einem zwischenzeitlichen 5:0-Torlauf übernahmen die Gäste wieder die Oberhand - 17:18 aus Heim-Sicht. »Wir haben aber auf unsere Stärken vertraut und gewusst, dass wir wieder 100 Prozent Leistung geben müssen«, erklärte See hinterher.

Anna Dietz traf in Unterzahl zum 22:19 und stellte die Weichen auf Sieg. »Wieder einmal haben wir uns im Kollektiv stark präsentiert. Das macht mich stolz«, resümierte der TSV-Coach.

TSV Griedel: Heller, Knoop; Lobgesang, Anna Chiara Bock (1), Erletz, Brück, Siek, Alt (7/2), Wawrzinek (6), Gadek, Gros (1), Sophia Bock, Dietz (8/3).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Bechthold/Lambmann (TSV Lützellinden / HSG Gedern/Nidda). - Zuschauer: 50. - Zeitstrafen: 14:4 Minuten. - Rote Karten: Schoppe (26./HSG), Anna Chiara Bock (60.). - Siebenmeter: 5/5:4/6.

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