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Griedel trifft auf Wiesbaden

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Von: Sascha Kungl

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Griedels Siebenmeter-Schütze Sascha Siek will auch gegen Wiesbaden vom Punkt treffsicher sein. © Timo Jaux

(kun). Mit einem Auswärtsspiel bei den TSF Heuchelheim beginnt für die Landesliga-Handballer der TG Friedberg am Sonntag die Abstiegsrunde. In den kommenden sechs Wochen geht es für die Kreisstädter in acht Begegnungen um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt. Der TSV Griedel dagegen hat sich allen Abstiegssorgen schon entledigt und darf in der Meisterrunde ran.

Am Sonntagnachmittag ist die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden in der Butzbacher Sporthalle zu Gast.

TSF Heuchelheim - TG Friedberg (Sonntag, 17.30 Uhr): »Heuchelheim ist auf dem Papier der stärkste Gegner. Wir sind krasser Außenseiter, gehen die Partie aber hochmotiviert an, wenngleich uns bewusst ist, dass wir die Punkte wohl gegen andere Gegner holen müssen«, weiß Friedbergs Co-Trainer Thomas Keck um die Schwere der Aufgabe. Die punktgleichen Teams aus Heuchelheim, Kastel und Goldstein/Schwanheim befinden sich mit 8:4 Zählern in der besten Ausgangslage, mit 3:9 Punkten hat das Team von TGF-Coach Michael Razen die schwerste Ausgangsposition. »Wir sind uns der Situation bewusst und wissen, dass wir dringend punkten müssen«, erklärt Keck.

Personell müssen die Kreisstädter neben den Langzeitverletzten Max Beyster und Patrick Engel auch auf Marco Zinnel, Philipp Engel und Tim Durchdewald verzichten.

TSV Griedel - HSG VfR/Eintracht Wiesbaden (Sonntag, 15 Uhr): Die Landeshauptstädter beendeten die Vorrunde mit 21:3 Punkten auf dem ersten Platz der Gruppe 2. Griedel schloss die Gruppe 1 mit 16:8 Punkten auf dem dritten Rang ab. Mit nur einem Minuspunkt belastet gehen die Wiesbadener in die Meisterrunde und zählen mit dem TV Hüttenberg II zu den Favoriten. Die Mannschaft von Trainer Alexander Müller ist seit Jahren eingespielt. In puncto Jugendarbeit zählt die HSG zu den führenden Vereinen in Hessen. Denker und Lenker im Wiesbadener Spiel ist Pascal Henkelmann, der mit 67 Treffern drittbester Torschütze der Vorrunde war. Mit Lukas Kirchmeier (80) trägt auch der Toptorjäger der Gruppe 2 das HSG-Trikot. »Die Gäste suchen oft den Abschluss über Tempogegenstöße und die zweite Welle. Wir werden eine sehr gute Rückwärtsbewegung auf die Platte bringen müssen. Auch wenn die Wiesbadener die Favoritenrolle inne haben, wollen wir mit einem positiven Ergebnis starten«, gibt sich TSV-Teammanager Jürgen Weiß kämpferisch. »Die Vorbereitung hätte besser laufen können. Während der achtwöchigen Pause war es schwer, die Konzentration hochzuhalten. Zu allem Überfluss ist auch noch Trainer Dirk Schwellnus in den letzten zehn Tagen krankheitsbedingt ausgefallen.«

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