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Griedeler Paukenschlag

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Freuen sich über die Westdeutsche Meisterschaft und die Qualifikation zur Endrunde der DM: Die U13-Floorballer des TSV Griedel. © Red

(pm). Das U13-Floorballteam des TSV Griedel ist Westdeutscher Meister. Der Griedeler Nachwuchs hat sich damit für die Endspiele um die Deutsche Meisterschaft am 21./22. Mai in Chemnitz qualifiziert.

In der U13 spielten in der Pohlgönser Mehrzweckhalle je zwei Teams aus Hessen und Nordrhein-Westfalen, um die zwei Startplätze bei der DM zu ergattern und den Westdeutschen Meister zu küren. Ausrichter Tollwut Ebersgöns begrüßte Nachbar Griedel, die Dümptener Füchse sowie die Haie Heiligenhaus. Pro Team standen drei Partien je zweimal 15 Minuten Spielzeit auf dem Programm. Gespielt wurde auf dem Kleinfeld mit drei Feldspielern plus Torwart. Die Vertreter aus NRW überzeugten durch strukturierte Spielweise, während die Butzbacher Mannschaften mit Kampf- und Laufbereitschaft glänzten.

Etwas unglücklich gestaltete sich das Turnier dabei für Ebersgöns. 30 Gegentreffer kamen zusammen. Dabei wusste das Team durchaus zu überzeugen. Besonders gegen die favorisierten Dümptener war es knapp. Die Mannschaft aus Dümpten war mit drei Blöcken angereist und siegte in einem dramatischen Match mit 8:7. Im Derby gegen Griedel verlor Ebersgöns mit 6:12.

Deutlich besser lief es für Griedel: Der Hessenmeister präsentierte sich gut vorbereitet. Trainer Moritz Wirth stellte seine Mannschaft auf enge Vergleiche ein, es war jedoch kein Spaziergang für seine Equipe. In jeder Begegnung lag Griedel zwischenzeitlich hinten. Am Ende jedoch gewannen sie alle drei Spiele. Charlotta Bayer präsentierte sich in Höchstform, steuerte sieben Tore und sechs Vorlagen bei und wurde damit zur fleißigsten Punktesammlerin.

Spannend war der finale Akt zwischen Griedel und Dümpten. Die Wetterauer legten vor und führten zu Beginn der zweiten Halbzeit mit 5:1. Dann zogen die Gäste aus dem Ruhrpott noch mal an und drehten das Spiel auf 6:5. Nur eine Minute nach dem Rückstand glich Charlotta Bayer aus. Zwei Minuten vor dem Ende versenkte Piet Sender den Ball im Dümptener Gehäuse zum 7:6. Dümpten zündete die Schlussoffensive vergebens.

Griedel: Manolo Berg, Piet Sender (2 Tore/1 Vorlage); Charlotta Bayer (7/6), Emil Sender (7/5), Yorrick Rau (3/7/2), Jonas Halbe (5/2), Maximilian Berg, Luca Rößler (1/1), Nico Faber (0/1), Ruben Wagner.

Ergebnisse: Griedel - Heiligenhaus 10:3, Dümpten - Ebersgöns 8:7, Ebersgöns - Griedel 6:12, Heiligenhaus - Dümpten 3:7, Ebersgöns - Heiligenhaus 5:10, Dümpten - Griedel 6:7.

Saison ohne Punktverlust

Wenige Tage zuvor durften sich die Griedeler zudem über die Hessenmeisterschaft freuen. Dafür musste am letzten Spieltag ein Sieg her. Die Voraussetzungen hierfür waren nicht optimal. So mussten die Griedeler einen personellen Nackenschlag verkraften. Durch eine kurzfristige Quarantäne fiel Vorjahres-Topscorer Yorrick Rau aus. So wurden die Blöcke von Trainer Wirth umgestellt und vier U11-Spieler integriert. Das erste Spiel war das Derby gegen Ebersgöns. Nach acht Minuten stand es 6:0 für Griedel, wobei gleich fünf Tore auf die U11-Schützlinge gingen. Zur Halbzeit stand es 11:1. Nach Wiederanpfiff knüpfte der TSV nahtlos an die erste Halbzeit an. Die Ebersgönser wehrten sich und suchten immer wieder ihren Topscorer, doch nur selten ließ Griedel etwas zu. Am Ende stand es 23:6 für den TSV. Mit diesem Sieg konnte bereits vorzeitig der Hessenmeister-Titel gefeiert werden. Im letzten Spiel ging es sportlich um wenig, jedoch gelang es den Griedelern, die Saison ohne Punktverlust abzuschließen (11:10 gegen Espenau).

Griedel: Manolo Berg, Halbe (11 Tore /2 Vorlagen), Bayer (8/3), Sender (5/3), Rößler (4/2), Fritschle (3/1), Mika Berg (2/4), Faber (0/2), Wagner.

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