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Griedeler Trotzreaktion gefordert

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Von: Sascha Kungl

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Sandro Krüger geht mit seinem TSV Griedel als klarer Favorit in die Partie gegen die HSG Lollar/Ruttershausen. © Timo Jaux

(kun). Nach fünf pflichtspielfreien Wochen stehen die Handballer der TG Friedberg in der Landesliga Mitte, Gruppe 2, heute Abend erstmals wieder auf dem Parkett. Ab 17.30 Uhr geben die Kreisstädter ihre Visitenkarte beim Tabellennachbarn TG Kastel ab. In Gruppe 1 steht für den TSV Griedel mit dem Heimspiel gegen Schlusslicht HSG Lollar/Ruttershausen heute ab 20 Uhr eine Pflichtaufgabe auf dem Programm.

TG Kastel - TG Friedberg (Samstag, 17.30 Uhr; Halle der Leuschner-Schule in Kostheim): Nach fünf pflichtspielfreien Wochen gilt es für das Team von TGF-Coach Michael Razen, im Auswärtsspiel bei der TG Kastel schnellstmöglich zurück in den Rhythmus zu finden. Ihr letztes Pflichtspiel bestritten die Kreisstädter Mitte Januar gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden (25:27). Seither folgte eine coronabedingte Absage der nächsten. »Wir haben in den vergangenen Wochen im Training vor allem im taktischen Bereich intensiv gearbeitet und können mit Ausnahme von Patrick Engel und Max Beyster personell wieder aus dem Vollen schöpfen«, blickt Razen dem Gastspiel seiner Mannschaft in Mainz zuversichtlich entgegen. »Wir haben noch vier Partien vor der Brust, von denen die Duelle gegen Kastel, Idstein und Eppstein/Langenhain besonders wichtig für uns sind. Wir wollen noch mindestens vier Punkte holen, um mit sechs Zählern in die Abstiegsrunde zu gehen«, fordert der Friedberger Übungsleiter. Dafür gelte es, die Aktivposten der Hausherren, Felix Holtkötter und Christian Panzer, in den Griff zu bekommen. »In der Deckung war unsere Leistung in den bisherigen Partien oft zu schwankend. Dies gilt es zu verbessern, wenn wir in den verbleibenden Spielen erfolgreich sein wollen«, so Razen.

TSV Griedel - HSG Lollar/Ruttershausen (Samstag, 20 Uhr; Sporthalle Butzbach): Bevor es nach Ostern in die Meister- und Abstiegsrunde geht, steht für die sieben Teams der Gruppe 1 an diesem Wochenende der letzte reguläre Spieltag der Vorrunde auf dem Programm. Der Tabellendritte aus Griedel geht dabei als klarer Favorit in das Spiel gegen Schlusslicht Lollar/Ruttershausen, das in seinen bisherigen neun Saisonpartien sieben Niederlagen einstecken und nur zwei Unentschieden verbuchen konnte. Der Kader der Gäste hat sich in den vergangenen beiden Jahren stark verändert. Viele ehemalige Leistungsträger haben den Verein verlassen. Die Verantwortlichen um Trainer Dino Dragicevic haben ihre Philosophie geändert - statt auf gestandene Akteure setzt der Verein nun in erster Linie auf junge Spieler. Robin Zapf, der von der SG Rechtenbach verpflichtet wurde, schlug voll ein und ist mit 30 Toren nach Marlon Los Santos (42) zweitbester HSG-Werfer. »Mit Jan Reuschling hat sich ein junger Spieler im Rückraum sehr gut entwickelt. Auf Rechtsaußen spielt mit Linkshänder Domenic Graf ein weiterer Leistungsträger«, weiß Griedels Teammanager Jürgen Weiß um die Stärken des Gegners.

Von seiner eigenen Mannschaft fordert Weiß eine Reaktion auf die 24:42-Auswärtsniederlage bei der HSG Lumdatal vor Wochenfrist. »Nach der blamablen Vorstellung am vergangenen Spieltag sind wir auf Wiedergutmachung aus und wollen uns unbedingt mit einem Heimerfolg in die Meisterrunde verabschieden«, gibt der TSV-Teammanager die Marschrichtung vor. »Vor allem die Zuschauer, die am vergangenen Wochenende den weiten Weg in die Rabenau auf sich genommen haben, wollen wir versöhnen. Dafür müssen wir wieder als Mannschaft auftreten. Gegen Lumdatal hat unsere Abwehr immer wieder die eigenen Torhüter im Stich gelassen«, hadert Weiß mit der Abwehrleistung seiner Schützlinge. »Wir wollen uns mit einem Erfolgserlebnis in die Pause verabschieden, ehe es Ende April in die Meisterrunde geht.«

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