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Gruppenliga: Abstiegskampf am Elachfeld

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Von: Leon Alisch

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Rund um das Oster-Wochenende ist Simon Kammer (am Ball) mit dem FC Olympia Fauerbach zweimal im Einsatz. © Nicole Merz

Der FC Olympia Fauerbach hat rund um das Oster-Wochenende gleich zweimal die Chance, Zähler im Abstiegskampf der Fußball-Gruppenliga zu erspielen.

(lab). Ostern steht vor der Tür. Die Fußball-Mannschaften der Gruppenliga Frankfurt-West dürfen schon unter der Woche ran, da am Sonntag keine Spiele stattfinden. Mehrere Wetterauer Teams planen für die Restrunde noch ihre persönliche »Auferstehung«. Der FC Olympia Fauerbach sackt immer weiter in die Abstiegszone ab und hat in der Partie am Donnerstag gegen den Türkischen SV die Chance, wieder zu punkten. Der Gast aus Bad Nauheim geht nach drei Punkten allerdings gestärkt in die Begegnung. Der SV Gronau baut indes darauf, gegen die Usinger TSG seine starken Leistungen der Vorwochen zu wiederholen. Die UTSG bringt allerdings mächtig Selbstbewusstsein mit in ihre Heimpartie.

TSV Vatanspor Bad Homburg - FC Karben (Mittwoch, 20 Uhr): Die Osterferien, plötzliche Verletzungen und Corona stellen den FC Karben zurzeit hart auf die Probe. Der sonst so breite Kader kommt abgespeckt daher, man muss improvisieren und unter anderem auf Offensiv-Mann Marvin Glaßl verzichten. Nachdem am Sonntag nur zwei Ersatzspieler zur Verfügung gestanden hatten, wird man die Mannschaft für die Partie gegen Vatanspor mit zwei Akteuren aus der Reserve auffüllen. Mit Niclas Müller ist bereits ein Spieler aus der zweiten Mannschaft aufgerückt und wird am Mittwochabend erneut zum Einsatz kommen. »Durch die Ausfälle kommen jetzt andere Spieler mehr zum Zug und können sich beweisen«, sagt Trainer Karl-Heinz Stete. Durch einen Erfolg gegen Vatanspor möchte auch den Wetterauer Teams im Keller helfen.

SC Dortelweil - DJK Bad Homburg (Donnerstag, 20 Uhr): Dortelweil segelt weiter auf Aufstiegskurs. Am Sonntag ließ sich die Mannschaft auch von einer mäßigen ersten Halbzeit gegen Gronau nicht aus der Ruhe bringen und zog schließlich davon. Dabei besonders gefährlich mit seinen Standards: Leon Günther. Der »Achter« versenkte vor einer Woche bereits eine Ecke gegen Friedrichsdorf direkt im Tor und sorgte am Sonntag per Freistoß für die Führung. Günther bringt für Dortelweil vor allem die Standards von links auf das Tor und zeigt nicht zuletzt eine weitere Stärke des Tabellenführers auf: Viele Spieler können Tore schießen. Mit der DJK steht dem Primus ein weiterer Gegner aus der Abstiegsregion bevor, der allerdings Mut schöpfen konnte. Vier Spiele ist Bad Homburg in Folge ungeschlagen und im Moment auf bestem Weg, die »roten Ränge« hinter sich zu lassen.

Usinger TSG - SV Gronau (Donnerstag, 20 Uhr): Gronau darf nicht nachlassen, auch nicht unter der Woche. Die Niederlage vom Sonntag gegen Dortelweil mag noch in den Knochen stecken, mit der Usinger TSG wartet allerdings bereits der nächste starke Gegner. Die Usinger behielten auch am vergangenen Freitag gegen Beienheim ihre Topform bei, holten sich ein 2:2. Damit hat sich die Mannschaft weit von den Abstiegsrängen entfernt. Anders Gronau: Mit zwölf Punkten Rückstand ist das rettende Ufer immer noch deutlich entfernt, man hat allerdings noch elf Spiele Zeit, die erforderlichen Punkte zu erzielen. Weiterhin machen die Neuzugänge einen guten Job, und auch Elvir Pintol schien zuletzt einen Sahnetag gegen Westend erwischt zu haben. Die Leistungen des Mittelstürmers und Kapitäns sind jetzt besonders entscheidend.

Türkischer SV Bad Nauheim - FC Olympia Fauerbach (Donnerstag, 20 Uhr): Schlüsselspiel am Donnerstagabend! Für Olympia Fauerbach geht es nach schwachem Start in die Restrunde um sehr, sehr viel. Es fehlen Spieler, die Form passt nicht, die Punkte fehlen - der eigene Platz gleicht eher einem Acker. Nach passabler Hinrunde steht der FCO nun früher mit dem Rücken zur Wand, als ihm lieb sein mag. Nachdem am Sonntag gegen die DJK im Abstiegsduell laut Pressesprecher Jürgen Güssgen »nichts zusammenlief«, braucht es bei den Fauerbachern eine wirklich markante Trendwende. Etwas anders sieht es beim Türkischen SV aus: Ein 3:1-Sieg gegen den FV Stierstadt ließ die Mannschaft endlich aufatmen - man kann noch siegen. Nun ist man sich um die Bedeutung des Spiels gegen den FCO bewusst: »Der Sieg war ein guter Schritt, aber wir müssen jetzt nochmal nachlegen«, betont Coach Savas Yasaroglu. Ein »kleiner Segen« schien für die Mannschaft unter anderem die Rückkehr von Stürmer Noah Pölitz zu sein, Salih Yasaroglu traf ebenfalls in den vergangenen zwei Spielen. Die Mannschaft scheint langsam wieder zu Stabilität zurückzufinden.

FC Olympia Fauerbach - FG Seckbach (Dienstag, 20 Uhr): Nach den Spielen in der Karwoche darf der FC Olympia Fauerbach einen Tag nach Ostern erneut ran. Gegner ist der FG Seckbach, ebenfalls dezent abstiegsbedroht, allerdings weitaus komfortabler platziert als der FCO. Die Partie war einst wegen eines unbespielbaren Platzes in Fauerbach abgesagt worden. Jetzt scheint das Grün am Elachfeld zumindest ausreichend regeneriert.

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