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Gruppenliga: Höhenflug vs. Abstiegskampf

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Von: Leon Alisch

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Gute Laune beim SKV Beienheim: Nach 14 Spielen ohne Niederlage steht der Gruppenligist aus der Wetterau auf Rang drei der Tabelle. © Nicole Merz

Englische Woche in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West. Der SKV Beienheim will gegen den SV Gronau seine Erfolgsserie fortsetzen, während der Türkische SV in der Realität angekommen ist.

(lab). Der Kick vom Sonntag steckt noch in den Knochen, doch schon heute geht es weiter: Die Fußball-Teams der Gruppenliga Frankfurt-West haben in dieser Woche den 24. Spieltag auf dem Programm stehen. Da bleibt wenig Zeit zum Durchatmen; vor allem nicht für drei Wetterauer Teams aus der zweiten Tabellenhälfte. Beim FC Olympia Fauerbach und dem SV Gronau weiß man um die Notwendigkeit von Punkten gegen Vatanspor Bad Homburg und Beienheim, und auch der Türkische SV Bad Nauheim hält Ausschau nach der Kehrtwende, misst sich am Donnerstag mit Seckbach. Etwas rosiger sieht es bei Tabellenführer SC Dortelweil aus - auch, weil dieser vor seinem Duell mit der SG Westend klarer Favorit ist.

SC Dortelweil - SG Westend Frankfurt (Dienstag, 20.30 Uhr): Dortelweil kann’s auch zu zehnt: Das bewies die Mannschaft am Sonntag beim 3:1-Sieg gegen Seckbach. Ohne Stürmer Marvin Strenger und heute Abend auch ohne den gesperrten Oliver Steffen muss man offensiv aktuell umdisponieren - profitiert dabei allerdings von der Kaderbreite und dem ausgeprägten Konkurrenzkampf in der Mannschaft. Gegner unter Flutlicht ist die SG Westend, die ebenfalls mit drei Punkten im Rücken antritt. Die Frankfurter stecken mitten im Abstiegskampf, haben aktuell vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer und damit gänzlich andere Ziele - entsprechend zählt für beide aktuell jeder Punkt.

FC Olympia Fauerbach - TSV Vatanspor Bad Homburg (Mittwoch, 20 Uhr): Die Tage der Wahrheit gehen weiter für die Olympianer: Nach dem Duell am Sonntag gegen Westend steht mit Vatanspor der nächste direkte Konkurrent vor der Tür. Nachdem die Fauerbacher am Wochenende bereits ohne Punkte vom Platz gegangen waren, wäre eine weitere Niederlage am Mittwoch fatal. Also muss man sich steigern: Man muss von Anfang wach sein, man muss vorne seine Chancen nutzen, man muss vielleicht auch etwas Glück haben - und man muss Ausfälle kompensieren: »Wir stehen jetzt besonders eng zusammen und versuchen, alles Negative auszublenden«, gibt Trainer Andreas Baufeldt die Richtung vor.

SV Gronau - SKV Beienheim (Mittwoch, 20 Uhr): Drei Spiele, drei Siege und alles im Lot in Beienheim. Man steht als Tabellendritter besser da als erwartet, hat vier Punkte Vorsprung auf Rang vier. Bei Gronau fehlen im Moment noch die Resultate. Gut, gegen Friedrichsdorf kann man verlieren. Doch gegen Vatanspor wollte man punkten. Wo ist plötzlich die tärke aus den Testspielen hin? Jetzt weiß man: Es wird höchste Zeit zu punkten. Und gegen das Team aus Beienheim helfen nur eine geschlossene Teamleistung - und eine mittelgroße Überraschung.

FC Karben - Sportfreunde Friedrichsdorf (Mittwoch, 20 Uhr): Was für eine unnötige 3:4-Niederlage in Fechenheim für den FC Karben. Chancen für drei Spiele, keine Punkte. Also: Abhaken. Trainer Karl-Heinz Stete hat das unmittelbar getan: »Wir sind jetzt total entspannt, denn wir wissen, dass wir gegen Friedrichsdorf im Grunde nichts verlieren können«, sagt er. Und hat damit recht. Man wird noch punkten in der Rückrunde - Zähler gegen Friedrichsdorf wären allenfalls ein Bonus. Und dennoch will man sich steigern: »Wir werden defensiv etwas umdisponieren, sowohl personell als auch taktisch«. Heißt konkret: Der FCK spielt mit Fünferkette, um die »Offensivmacht« der Sportfreunde in den Griff zu kriegen.

FG Seckbach - Türk. SV Bad Nauheim (Donnerstag, 20 Uhr): Nach dem 0:5 gegen den FSV Friedrichsdorf weiß man beim TSV, wo man steht. »Die Gegner waren nicht einen, sondern zwei Schritte schneller«, zog Trainer Savas Yasaroglu nachträglich Bilanz. »Das Spiel hat uns die Realität vorgeführt, es war ernüchternd für uns alle. Aber wir müssen jetzt hart weiterarbeiten und durch Spielpraxis zurückfinden«. Mit der FG Seckbach steht der nächste punktgleiche Gegner vor der Tür. Weiterhin fehlen der Mannschaft viele wichtige Männer - darunter Noah Pölitz (gesperrt) und Erdinc Usta (Kieferverletzung). Andere trainieren nicht. So hat sich die Startelf des TSV im Vergleich zur Hinrunde stark verändert - kein Wunder, dass es nicht mehr läuft.

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