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Gruppenliga: Top-Spiel in Dortelweil

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Von: Leon Alisch

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Patrick Eiwanger und der SC Dortelweil klopfen an die Tür zur Fußball-Verbandsliga. FOTO: KESSLER © Jürgen Keßler

Der SC Dortelweil klopft an die Tür zur Fußball-Verbandsliga. Auf den Tabellenführer warten zum Saisonabschluss aber noch hohe Hürden. Am Sonntag geht’s gegen den SKV Beienheim.

(lab). Über Aufstieg und Abstieg in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West ist noch nicht entschieden. Am 36. Spieltag könnte sich dies nun ändern. Im Wetterau-Duell mit dem SKV Beienheim kann der SC Dortelweil das Tor zum Titel weit aufstoßen. Im Tabellenkeller haben drei Teams noch Chancen auf den Klassenerhalt - und alle drei Klubs treffen auf Wetterauer Mannschaften. Die DJK Bad Homburg hat die beste Ausgangslage vor dem Spiel gegen den SV Gronau. Der TSV Vatanspor Bad Homburg und die TSG Niederrad treffen auf den Türkischen SV Bad Nauheim und der FC Karben.

SC Dortelweil - SKV Beienheim (Sonntag, 15.30 Uhr): Die Meisterschaft ist greifbar nahe. Doch der SCD trifft nach dem SKV-Spiel noch auf die Usinger TSG und SF Friedrichsdorf, zwei Topgegner also. »Wir waren nicht so vermessen, davon auszugehen, dass wir die letzten vier Spiele gewinnen. Der Punkt gegen Fechenheim am Mittwoch könnte im Nachhinein nochmal wichtig werden«, sagt Team-Manager Hans Wrage. »Gegen Beienheim müssen wir vor allem vorne effektiver sein«, meint er. Moritz Feiler und die Steffen-Brüder sind angeschlagen, mit einem Einsatz ist aber zu rechnen.

SV Gronau - DJK Bad Homburg (Sonntag, 15.30 Uhr): Die DJK Bad Homburg hat das geschafft, wonach sich der SV Gronau in der Rückrunde sehnte. Sie hat sich (wahrscheinlich) zum Klassenerhalt gekämpft. Mit sechs Punkten Vorsprung auf Rang 14 ist die Ausgangslage äußerst gut, gegen Gronau könnten die Homburger den Ligaverbleib eintüten. Im Vorfeld rumort es allerdings bei der DJK: Trainer Ibrahim Cigdem ist zurückgetreten, nachdem zwei Vorstandsmitglieder vor einer Woche ihre Zusage für eine weitere Zusammenarbeit in der kommenden Saison widerrufen hatten. Zuvor hatte der Verein bereits bekanntgegeben, sich zum Saisonende vom Sportlichen Leiter Goran Skeledzic zu trennen. Aktuell betreut Daniel Allgaier die Mannschaft. Für Gronau geht es unterdessen um nichts mehr: Der Abstieg ist besiegelt. Am vergangenen Sonntag wirkte die Mannschaft ausgelaugt.

Türkischer SV Bad Nauheim - TSV Vatanspor Bad Homburg (Sonntag, 15.30 Uhr): Es hat etwas gedauert, doch jetzt ist der Klassenerhalt des Türkischen SV Bad Nauheim gesichert. Anfangs hatte man sich höhere Ziele gesteckt, musste nach zahlreichen Problemen aber minimalistisch denken. Die aktuelle Lage in Rödgen macht wieder Hoffnung. Hayrettin Bayrak und der zweite Vorsitzende Gökhan Kinali werden wohl im Amt bleiben, am heutigen Samstag sind die Wahlen. Man hofft, die kommende Saison in jeglicher Hinsicht etwas ruhiger gestalten zu können. Sonntag-Gegner TSV Vatanspor hat den Klassenerhalt noch nicht sicher. Und morgen könnte für die Gäste die letzte Gruppenliga-Stunde läuten. Der TSV braucht drei Punkte, sonst ist der Zug wohl abgefahren. Mit sechs Punkten Rückstand auf Rang 13 besitzt Vatanspor noch Chancen, muss allerdings auf Schützenhilfe der DJK Bad Homburg hoffen.

FC Olympia Fauerbach - FV Stierstadt (Sonntag, 15.30 Uhr): Zwei Mal noch, dann ist’s geschafft. Dann geht der Weg für den FC Olympia Fauerbach in Richtung Kreisoberliga. Im Jahr 2018 war am Elachfeld der Aufstieg gefeiert worden. Nach dem Abstieg aus der Gruppenliga waren die Olympianer damals direkt wieder nach oben geklettert. Es folgten vier Jahre Gruppenliga von denen nun das vierte Jahr diese Serie erstmal beendet. Nach wie vor rennt der FCO im Jahr 2022 einem Sieg hinterher. Das 2:6 unter der Woche gegen die Sportfreunde Friedrichsdorf glich einem ordentlichen Auftritt - mehr aber nicht. Mit dem FV Stierstadt kommt nun eine Mannschaft mit Rückenwind ans Elachfeld. 7:1 siegten die Stierstädter unter der Woche gegen Niederrad. Platz sieben ist noch möglich für den Verein.

FC Karben - TSG Niederrad (Sonntag, 15.30 Uhr): Eine starke Saison des FC Karben neigt sich dem Ende zu. Und mit etwas Glück kann die Elf sogar noch Vierter werden. Was sich zuletzt abzeichnete: Die Mannschaft bleibt inzwischen auch im Rückstand cool, weiß taktische Maßnahmen umzusetzen und schenkt die Spiele nicht her. Am Mittwochabend drehte der FC so ein 1:3 gegen Usingen auf 4:3. Tim Brunotte Martinez, ursprünglich Ergänzungsspieler, hat sich mittlerweile zu einer festen Größe etabliert. Mit zwölf Toren hat dieser genau so viele Treffer, wie der zurzeit ausfallende Moritz Michel erzielt und lieferte am Mittwoch zudem wichtige Akzente über sein Spiel auf dem Flügel. Die TSG Niederrad hat noch eine Mini-Chance auf den Klassenerhalt. Die TSG müsste ihre verbleibenden drei Spiele gewinnen, während die DJK Bad Homburg verlieren müsste - ziemlich unwahrscheinlich.

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