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Guter Speed bleibt unbelohnt

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Von: red Redaktion

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Martin Ragginger muss seinen Porsche nach einer Kollision vorzeitig abstellen. © pv

(bf). Der Speed stimmt, nur das Ergebnis nicht: Schnabl Engineering hat beim Auftakt zur Nordschleifen-Rennsaison auf dem Nürburgring mit schnellen Runden überzeugt, sah bei der ADAC-Westfalenfahrt allerdings mit beiden Autos nicht das Ziel. Denn die beiden Porsche 911 GT3 R des Butzbacher Einsatzteams von Falken Motorsport schieden im ersten Lauf zur Nürburgring-Langstrecken-Serie aus.

»Nach diesem ersten Wochenende haben wir sehr gemischte Gefühle«, sagt Teamchef Sven Schnabl. »Einerseits waren wir gut unterwegs und haben im Vergleich zu 2021 einen großen Sprung gemacht: Wir haben uns um gut fünf Sekunden gesteigert! Das ist hervorragend, aber du musst es dann halt auch ins Ziel bringen.«

Dabei hatte die erste Nordschleifen-Veranstaltung vielversprechend begonnen für die Mannschaft aus Butzbach: Erstmals seit 2019 hatte das Team in der Startaufstellung zum ersten Saisonlauf gleich beide Fahrzeuge in den Top 10 platziert. Im Qualifying waren Patrick Pilet und Marco Seefried mit der Nummer drei in 7:52,457 Minuten auf Platz vier gefahren, als bester Porsche im 127 Teilnehmer starken Feld und bei einem Rückstand von 2,087 Sekunden auf die Spitze. Martin Ragginger hatte das Schwesterauto mit der Nummer vier in 7:52,897 Minuten auf Rang acht gestellt, weitere 1,5 Sekunden zurück - allerdings als Einzelkämpfer, nachdem sein Teamkollege Lars Kern kurz vorher einen positiven Corona-Test vorgelegt hatte und deshalb nicht startberechtigt gewesen war.

Im Rennen beeindruckte Pilet, stürmte auf den ersten Metern an die Spitze und bestimmte die Anfangsphase mit hoher Geschwindigkeit. Seefried landete später nach einer Berührung in der Streckenbegrenzung und schied aus. Ragginger kollidierte bereits in der ersten halben Stunde mit einem Kontrahenten.

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