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Harte Nuss für TV Petterweil

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Von: Laurin Sondermann

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(lcs). Am Sonntag steht für den TV Petterweil das nächste Heimspiel in der Handball-Oberliga auf dem Plan. Um 18 Uhr treffen die Männer von Trainer Martin Peschke in der Sauerbornhalle auf den Tabellenzweiten HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim. Nach zwei Niederlagen in Serie will der TVP wieder zurück in die Erfolgsspur, muss dabei aber besonders auf die zweitbeste Offensive der Liga aufpassen.

Das weiß auch Peschke, der den kommenden Gegner wie folgt einschätzt: »Breckenheim/Wallau/Massenheim ist eine Mannschaft, die sich gut verstärkt hat und an sich selbst den Anspruch hat, vorne mitzuspielen.« Mit bisher 11:3-Punkten ist die HSG den eigenen Ansprüchen gerecht geworden. Einziger Wermutstropfen war das Unentschieden zu Hause gegen die HSG Baunatal. »Die Mannschaft verfügt über einen wurfgewaltigen Rückraum und pfeilschnelle Außen«, weiß Peschke. Eric Schaeffter hat seine gute Form wieder gefunden und ist mit Yannick Mrowietz und Marc Teuner Garant für einfache Rückraum-Tore. Mit Lucas Lorenz und Sebastian Schermuly hat man sich namhaft mit zwei Hanauer Akteuren aus der 3. Liga verstärkt.

Die HSG-Offensive trifft im Schnitt gut 30-mal pro Partie, was in der Oberliga den zweitbesten Wert aller Mannschaften bedeutet. Dafür verantwortlich sind vor allem Teuner, Schaeffter und die Gebrüder Mrowietz, die der Spielgemeinschaft in sieben Partien schon fünf Siege beschert haben. Blickt man auf die Defensive der Spielgemeinschaft, ist allerdings ein Makel zu erkennen: Die Mannschaft befindet sich in der Statistik der Teams mit den meisten Gegentoren unter den ersten vier.

Nichtsdestotrotz ist man sich im Karbener Stadtteil bewusst, dass der Tabellenzweite eine harte Nuss sein wird, die es für den Rangsiebten zu knacken gilt. »Wir wollen unseren Negativtrend stoppen und müssen wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Das wird gegen Breckenheim/Wallau/Massenheim schwer genug. Sie sind auf allen Positionen torgefährlich besetzt. Wir müssen über ein gutes Abwehr- und Torhüterspiel in den Gegenstoß kommen, um auch für Entlastung sorgen zu können«, blickt Peschke voraus.

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