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Henrik Scholz springt zum hessischen Titel

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Von: Tanja Weber

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Henrik Scholz © Tanja Weber

Bei den Hessischen Leichtathletik-Hallen-Meisterschaften in der U16 konnten die Wetterauer Starter acht Medaillen gewinnen.

(web). Ursprünglich sollten die Hessischen Hallen-Meisterschaften der Leichtathletik in den Altersklassen U16 und U20 Mitte Januar in der August-Schärttner-Halle in Hanau stattfinden. Auf Grund der großen Teilnehmerzahl wurden die U16-Wettkämpfe in den Februar hinein verschoben. Knapp 300 Athleten traten nun in Kalbach an. Den Titel sicherte sich Henrik Scholz vom LSC Bad Nauheim. Er holte Gold im Weitsprung mit 5,05 Metern. Insgesamt cht Medaillen nahmen die Wetterauer Leichtathleten mit nach Hause.

LSC Bad Nauheim / Mit einem Trio war der LSC Bad Nauheim am Start. Zwei Top-Drei-Plätze wurden erreicht. Henrik Scholz setzte beim Weitsprung-Auftakt ein Ausrufezeichen. Erst im letzten Jahr hatte er erstmals die Fünf-Meter-Marke geknackt. Das Starterfeld war mit acht Teilnehmern überschaubar. Der 14-Jährige steigerte seine Sprungweite in den sechs Versuchen von 4,91 Meter im ersten Sprung bis auf starke 5,05 Meter und wurde M14-Meister. Im 60 Meter-Sprint kam er genau wie Jan Mörler (8,51 sec.) mit 8,49 Sekunden nicht über den Vorlauf hinaus. Jan Mörler überzeugte im Anschluss auf der Mittelstrecke. Im ersten von drei Zeitläufen begann der Jugendliche couragiert und lief in 2:23,99 Minuten einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg heraus. Am Ende reichte seine Zeit für den bronzenen Rang in der M14. Sein Heimtrainer Harry Weisskirchen sagt: »Wenn Jan mit der Konkurrenz des dritten Laufes gestartet wäre, wäre sicher noch mehr drin gewesen.«

Amalia Capitain qualifizierte sich bei ihren ersten Landesmeisterschaften mit 8,62 Sekunden über 60 Meter auf Anhieb für den Zwischenlauf. Hier steigerte sie sich auf beachtliche 8,53 Sekunden und erreichte Platz zwölf der W14. Im 800 Meter-Lauf führte sie das Feld bis zum Ende der dritten Runde an. In der vierten Hallenrunde musste sie sich von ihren spurtstärkeren Konkurrentinnen überholen lassen: 2:45,87 Minuten bedeuteten Platz elf.

LG Friedberg-Fauerbach / Peer Michel Hagen ist in der Altersklasse M15 Zweiter über 3000 Meter geworden. Die Entscheidung fiel erst auf den letzten Metern, als sich Hagen im Sprintduell auf der Zielgeraden in wenigen Hundertsteln geschlagen geben musste. Seine Zeit am Ende: 9:52,93 Minuten. Damit verbesserte der schnelle TSV-Athlet seine Bestzeit um unglaubliche 40 Sekunden. Im Kugelstoßen sollte es für Peer Michel Hagen auch sehr gut laufen. Mit 10,58 Metern erkämpfte er sich die Bronzemedaille. Teamkollege Luke Gerlach feierte in der M14 ebenfalls den Gewinn von Silber und Bronze. Auch wenn - von der Weite her - im Mehrfachsprung mehr drin gewesen wäre, wurde Luke Gerlach hier mit seinen 14,68 Metern aus dem ersten Versuch Zweiter. Bronze gewann er im Kugelstoßen mit 7,91 Metern. Über 60 Meter sprintete Luke Gerlach im Vorlauf der M14 8,60 Sekunden.

Auch die Mädchen konnten überzeugen. Amelie Tortell sicherte sich Bronze über 800 Meter der W14. Sie gewann ihren Zeitlauf entspannt in 2:33,72 Minuten und ist fast die komplette Distanz alleine vorneweg gelaufen. Vielleicht wäre sogar noch mehr drin gewesen, wenn sie im schnelleren Zeitlauf dabei gewesen wäre. Eine tolle Leistung erzielte Elisa Linkenbach bei ihrem ersten Start überhaupt über die 60 Meter-Distanz. Sie sprintete in 8,61 Sekunden als Vierte ihres Vorlaufs in die nächste Runde. Im Zwischenlauf steigerte sich die TSV-lerin dann auf 8,57 Sekunden. Besonders bemerkenswert: Elisa Linkenbach ist erst zwölf Jahre alt und musste somit gegen die teilweise deutlich ältere Konkurrenz ran. Das junge Team aus der Kreisstadt ging bei den Hessischen auch in der Staffel über 4x100 Meter an den Start. Die Besetzung Elisa Linkenbach, Greta Major, Amelie Tortell und Delphine Hinz kam in 56,68 Sekunden als Elfte ins Ziel. »Für drei der vier Läuferinnen war es das erste Mal Staffellaufen in der Halle«, sagt Trainer Holger Beims. »Sie haben sich gut geschlagen und wir haben eine sehr junge Staffel. Da geht künftig noch was.«

TV Assenheim / Eine Athletin vertrat die orangenen Vereinsfarben in der Kalbach-Halle: Mit 8,68 Sekunden sprintete Lena Pöschko direkt ins B-Finale der W15. Hier steigerte sie sich auf 8,65 Sekunden: 14. Platz.

Fun-Ball Dortelweil / Anabel Gajic (W15) vom SV Fun-Ball Dortelweil überzeugte im Hochsprung. Sie gewann mit 1,45 Metern und persönlicher Bestleistung die Silbermedaille. Allerdings teilt sie sich den zweiten Platz im Hochsprung mit Gesa Sophie Klein vom TV Haiger. Beide haben bis zur Höhe von 1,50m keinen Fehlversuch zugelassen.

Im 60 Meter-Sprint verbesserte Anabel Gajic ihre Sprintleistung und lief mit persönlicher Bestzeit von 8,70 Sekunden direkt ins B-Finale und bestätige im zweiten Lauf ihre Leistung bis auf eine Hundertstelsekunde.

VfL Altenstadt / Landeskader-Athlet Lasse Rohrssen versuchte sich im Bahnlauf. Über 3000 Meter erreichte der M15-Athlet in 11:14,26 Minuten den siebten Platz und damit nach seinem Hessenmeistertitel im Gehen über 3000 Meter vor ein paar Wochen eine weitere hessische Urkunde.

In der W14 nahmen Sofia Chwatal und Jolina Kunkel die 60 Meter Hürden in Angriff. Mit den neuen Hürdenabständen kamen beide sehr gut zurecht, zumal Jolina Kunkel in diesem Jahr noch der W13 angehört und hier hochgemeldet war. Mit 10,28 Sekunden und 10,29 Sekunden verpassten beide knapp das Finale und wurden Zehnte und Elfte in einem starken Feld. Im Kugelstoßen der W14 versuchte sich Mia Vollmer, eine Athletin der Altersklasse W 13. Sie reihte sich mit guten 7,24 Metern auf Platz sieben ein.

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Jan Mörler © Tanja Weber

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