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Hessenliga: Letzte Chance für FV Bad Vilbel - Am Samstag in Baunatal

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Von: Pedro Acebes Gonzalez

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Der Bad Vilbeler Spieler Ayoub Lahchaychi (r.) und seine Mannschaft liegen noch nicht vollends am Boden. Um den drohenden Abstieg abzuwenden, muss aber alles passen. Ein Sieg in Baunatal ist Pflicht. © Jürgen Keßler

Der FV Bad Vilbel hat kaum noch eine Chance auf den Klassenerhalt in der Hessenliga. Und die will er nutzen. Dazu braucht es eigene Siege und Schützenhilfe auf den anderen Sportplätzen.

(ace). Türk Gücü Friedberg hat vor dem vorletzten Spieltag der Abstiegsrunde in der Fußball-Hessenliga schon Planungssicherheit im sportlichen Bereich. Mit dem 2:1-Sieg gegen den Hünfelder SV wurde der Klassenerhalt perfekt gemacht. Die Auswärtspartie am Samstag beim bereits als Absteiger feststehenden SV Buchonia Flieden hat somit nur noch statistischen Wert. Seine Minimalchance auf den Klassenerhalt wahren will hingegen noch der FV Bad Vilbel. Rechnerisch ist der Abstieg in die Verbandsliga Süd bei fünf Punkten Rückstand zum rettenden Ufer nämlich noch nicht besiegelt. Unbedingt erforderlich sind jedoch zwei Vilbeler Siege, angefangen im Gastspiel beim bereits geretteten KSV Baunatal.

KSV Baunatal - FV Bad Vilbel (Samstag, 14.30 Uhr): Die Nordhessen haben den Klassenverbleib bereits in der Tasche. Oftmals ist es ja so, dass Mannschaften nach dem Erreichen ihres Saisonziels automatisch ein wenig nachlassen, doch FV-Trainer Amir Mustafic will sich darauf nicht verlassen: »Das ist eine gute Mannschaft. Wir müssen ohnehin nur auf uns schauen und haben es nicht in der eigenen Hand. Klar wissen wir, dass wir gewinnen müssen, um weiter zu hoffen. Ob wir das können, ist die andere Frage.« Aufgrund einer Roten Karte fehlt dem Coach im Angriff Filip Cirpaci. Dagegen kehrt Abwehrspieler Adnan Alik nach seiner Gelb-Rot-Sperre in den Kader zurück. Da der 23-Jährige aber weiter an einer Verletzung laboriert, wird er wohl erst auf der Ersatzbank Platz nehmen. Die Hoffnung aufgegeben haben die Vilbeler trotz der fast aussichtslosen Lage aber nicht. »Im Fußball ist alles möglich. Man hat schon verrückte Dinge erlebt«, sagt Mustafic. Wovon er felsenfest überzeugt ist: »Gelingt uns wirklich das Happy Ende, hätte das meine junge Mannschaft verdient.«

Um das zu schaffen, muss erst mal in Baunatal gewonnen und dann eine Woche darauf der Absteiger Hünfelder SV besiegt werden. Konkurrent SV Steinbach müsste beide Heimspiele gegen den VfB Ginsheim und Viktoria Griesheim verlieren. Holen die Osthessen auch nur einen Zähler, hätten sie gegenüber Vilbel die Trumpfkarte des direkten Vergleichs. Den haben die Grün-Weißen gegen Hanau gewonnen, somit bliebe im Falle zwei Vilbeler Siege noch die Option zweier Hanauer Niederlagen (gegen Walldorf und in Ginsheim), um das Wunder perfekt zu machen.

Reljic steht als Neuzugang fest

Buchonia Flieden - Türk Gücü Friedberg (Samstag, 15 Uhr): Für die Buchonia geht es nach zwei Jahren im Fahrstuhl wieder runter in die Verbandsliga. Somit beschränken sich die Auswärtsreisen der Fliedener künftig auf die Regionen Fulda und Kassel. Friedbergs Trainer Enis Dzihic wollte sich nach dem Hünfeld-Spiel nicht als alleiniger Retter feiern lassen: »Ich bin ein Teil der Mannschaft, ohne die bin ich nichts. Ich habe nicht mehr getan, als den Spielern die elementaren Dinge des Fußballs wieder nahe zu bringen.« Der gegen Hünfeld coronabedingt aussetzende Noah Michel ist wieder dabei.

Indes steht bei Türk Gücü ein Zugang für die nächste Saison fest. Toni Reljic wechselt vom SC Hessen Dreieich in die Wetterau. Der 29-jährige Rechtsfuß spielt im (offensiven) Mittelfeld.

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