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Türk Gücü Friedberg und Shelby Printemps (l.) sind im vorletzten Auswärtsspiel des Jahres in Eddersheim zu Gast.

Fußball

Hessenliga: Türk Gücü Friedberg wird beim Spitzenreiter in Eddersheim vorstellig

  • VonPedro Acebes Gonzalez
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Noch sind drei Spieltage in der Hessenliga (Gruppe B) zu absolvieren. Im vorletzten Auswärtsspiel des Jahres steht Türk Gücü Friedberg eine schwere Aufgabe bevor. Bad Vilbel spielt erneut freitags.

(ace). Der Spielbetrieb in der Fußball-Hessenliga wird fortgesetzt, und so konzentrieren sich die beiden Vertreter des Kreises Friedberg auf ihre kommenden Aufgaben am 20. Spieltag. Der drittletzte Durchgang der Hauptrunde führt den FV Bad Vilbel schon am Freitagabend zum Tabellensiebten Rot-Weiß Walldorf. Türk Gücü Friedberg gastiert am Sonntag bei Tabellenführer FC Eddersheim, der als einziger Verein der Südwest-Staffel schon für die Aufstiegsrunde qualifiziert ist.

FC Eddersheim - Türk Gücü Friedberg (Sonntag, 15 Uhr): Durch den 3:2-Sieg gegen den SV Zeilsheim haben sich für Türk Gücü theoretische Möglichkeiten ergeben, doch noch die Aufstiegsrunde zu erreichen. Dazu müsste man aber alle drei Spiele gewinnen und die davor platzierten Teams allesamt noch einige Patzer hinlegen. Dass Spitzenreiter FCE sich vor eigenem Publikum hängen lässt, daran glaubt TG-Pressesprecher Selim Karanfil nicht. Er appelliert aber daran, »solange diese theoretische Chance besteht, alles zu geben«. Außer den Langzeitverletzten stehen Coach Carsten Weber alle Akteure zur Verfügung.

SV RW Walldorf - FV Bad Vilbel (Freitag, 19.30 Uhr): Dass der Verbandsspielausschuss des Hessischen Fußball-Verbandes am Dienstagabend die Empfehlung aussprach, den Spielbetrieb unter Beachtung der Hygienekonzepte fortzusetzen, wird von FV-Trainer Amir Mustafic begrüßt. Auch wenn die Grün-Weißen gemeinsam mit Schlusslicht VfB Ginsheim schon für die Abstiegsrunde planen können, wollen die Brunnenstädter noch einige Zähler mehr in die Frühjahrsrunde mitnehmen. Ein Sieg bei den Rot-Weißen aus Walldorf würde da gerade recht kommen, da man den Gegner mit runter ziehen würde. Aber die Gastgeber, die seit einigen Wochen vom Sportlichen Leiter Artur Lemm trainiert werden, der erstmal als Interimscoach für den zurückgetretenen Max Martin eingesprungen ist, wittern nach dem 2:0 in Hadamar noch Chancen auf die Playoffs. Der Rückstand auf Rang fünf beträgt drei Zähler. Auf dem engen Kunstrasen in Mörfelden-Walldorf erwartet Mustafic »ein schwieriges Spiel. Walldorf braucht den Sieg, wir wollen aber auch gewinnen. Ich denke, es sollte knapper zugehen als beim 0:3 im Hinspiel«. Personell plagen den Übungsleiter aber einige Sorgen. So muss er sich Gedanken machen, wer den rotgesperrten linken Verteidiger Domagoj Filipovic ersetzt, der in den letzten Wochen ein Eckpfeiler des Aufschwungs war. Außerdem fehlen einige Akteure aus Verletzungs- oder Krankheitsgründen. Unterdessen gehört der bisherige Co-Trainer Ajdin Maksumic aus privaten Gründen nicht mehr dem Trainerstab an. Zudem wurde bekannt, dass der Verein nicht mehr mit Stürmer Rayan Bouembe plant, der seit Wochen ohne plausible Gründe nicht mehr ins Training kommt.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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