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HSG Butzbach und Mörlen steigen ab

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Von: Marieke Naß

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(mna). Am letzten Spieltag der Handball-Bezirksoberliga der Frauen konnten die Wetterauer Mannschaften nicht gewinnen. Die HSG Wettertal unterlag in der Aufstiegsrunde der HSG Marburg/Cappel mir 16:22. In der Abstiegsrunde konnte die FSG Gettenau/Florstadt beim 19:19 gegen den TV Burgsolms zumindest einen Punkt feiern, während die HSG Mörlen in eigener Halle dem TuS Vollnkirchen mit 14:

31 unterlag.

Mit der HSG Mörlen und der HSG Butzbach müssen nun gleich zwei heimische Teams den Gang in die Bezirksliga A antreten, während die HSG Wettertal und die FSG Gettenau/Florstadt auch in der kommenden Runde in der Bezirksoberliga Gießen an den Start gehen werden.

Aufstiegsrunde

HSG Wettertal - HSG Marburg/Cappel 16:22 (5:10): Von Beginn an rannte die Heim-HSG einem Rückstand hinterher. Bis zum 3:5 (19.) blieb man dabei zumindest in Schlagdistanz, ehe man die Gäste bis zur Pause auf 10:5 davonziehen lassen musste. Nach Wiederanpfiff bemühten sich die Wettertalerinnen weiter, endlich den ersehnten Ausgleich zu erzielen, was aber nicht gelang. Beim 11:14 (39.) war die Mannschaft von Trainer Tim Langsdorf nicht sehr weit davon entfernt, doch Marburg/Cappel ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, erhöhte auf 18:13 (45.) und gewann am Ende ungefährdet.

»In der Abwehr haben wir uns eigentlich gut angestellt, aber unser Angriff hat heute nie zu seiner Form gefunden. Marburgs Torfrau und auch wir selbst haben uns das Leben schwer gemacht. Es war nicht der erhoffte Saisonabschluss, aber die Gäste waren einfach besser.«, resümierte Wettertals Laura Kunzelmann. - Beste Torschützinnen / HSG Wettertal: E. Kerschner (4/1), Weil, Wolfner, S. Kerschner (je 3).

Abstiegsrunde

FSG Gettenau/Florstadt - TV Burgsolms 19:19 (11:10): Die FSG erwischte einen Traumstart und führte nach zwölf Minuten mit 5:1. In der Folge kämpften sich die Gäste aus Burgsolms zwar besser ins Spiel, doch die Gastgeberinnen blieben erst mal am Drücker (6:4, 15.), ehe sich gegen Ende der ersten Hälfte einige Ungenauigkeiten einschlichen und die Heimsieben nach kurzem Rückstand (8:9, 25.) eine hauchdünne Führung mit in die Kabine nahm. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie weiter spannend. Mal führte der TV (12:13, 39.), mal die FSG (16:15, 50.). Zwei Minuten vor Schluss lag die Mannschaft von FSG-Trainer Daniel Zschocke mit 18:19 zurück, doch Kim-Sinja Ende konnte per Siebenmeter in der 59. Minute ausgleichen. Zu mehr sollte es nicht reichen, da der letzte Wurf der Wetterauerinnen im Block landete.

»Das war ein faires Spiel zum Abschluss einer insgesamt gelungenen Saison. Das Ziel Klassenerhalt ist souverän erreicht worden, und die Mannschaft kann stolz auf das geleistete sein«, sagte FSG-Trainer Zschocke, der in der kommenden Saison die zweite Frauenmannschaft trainieren wird. Für ihn übernimmt Christian Sacks, der schon für die Männer der MSG Gettenau/Florstadt verantwortlich war. - Beste Torschützinnen / FSG Gettenau/Florstadt: Schulz (5/1), Borst (4), Ende (4/1).

HSG Mörlen - TuS Vollnkirchen 14:31 (7:9): Das 0:1 (1.) des TuS sollte kurioserweise das letzte Tor für schlappe zehn Minuten sein. Mörlens Maggy-Lyn Strube war dann der 1:1-Ausgleichstreffer vorbehalten, doch auch in der Folge blieb die Partie zunächst extrem torarm (4:3, 17.). Die personell einmal mehr arg gebeutelte HSG bot den Gästen in der ersten Hälfte toll Paroli, sodass beim 7:9 die Seiten getauscht wurden. Nach Wiederanpfiff hielt die Heimsieben bis zum 8:12 in der 37. Minute mit, ehe Mörlen seiner dünnen Personaldecke wieder einmal Tribut zollen musste. Der TuS zog das Tempo an und so gerieten die Schützlinge der Trainerteams Frey/Weinem bis zur 46. Minute mit 11:20 ins Hintertreffen, was die Vorentscheidung bedeutete. Die Gastgeberinnen stecken zwar nicht auf, mussten letztendlich aber erneut eine herbe Niederlage einstecken. - Beste Torschützinnen / HSG Mörlen: Flach (8/2), Güzelkücük (3).

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