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HSG Gedern/Nidda muss in die Verlängerung

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Kirsten Schindler (gelbes Trikot) spielt mit der HSG Gedern/Nidda in der Abstiegsrunde. © Ralph Lehmberg

Trainer Christian Breiler spricht von einer Lotterie in der Abstiegsrunde.

Gedern/Nidda (flo). Die Saison wird für die Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda in die Verlängerung gehen. Die Wetterauerinnen - das steht mittlerweile fest - müssen in die Abstiegsrunde. Der Modus ist klar, Termine und Gegner sind aber noch offen. Das für heute angesetzte Spiel beim 1. FSV Mainz 05 II wurde indes verschoben.

Christian Breiler, der Trainer der Spielgemeinschaft, kann der Begrifflichkeit Abstiegsrunde wenig abgewinnen. Der 44-Jährige spricht lieber von einer »Qualifikationsrunde« zur 3. Liga. So oder so: »Das ist eine Lotterie, da ist alles möglich«, sagt er. In der Hauptrunde hat seine Mannschaft den Klassenerhalt nicht unter Dach und Fach bringen können, sie kann den dafür mindestens benötigten sechsten Platz in den letzten beiden noch ausstehenden Spielen nicht mehr erreichen. Die HSG wird diese Saison als Siebter oder Achter beenden.

Insgesamt sechs Abstiegsrundengruppen wird es geben - vier mit jeweils sechs Mannschaften, zwei weitere mit je fünf Teams. Die HSG Gedern/Nidda wird in einer Sechser-Gruppe landen. Zwei der fünf Gegner sind Vertreter der Hauptrunden-Staffel D, in der auch die Wetterauerinnen spielen. Welche Kontrahenten genau das sind, hängt davon ab, ob das Breiler-Team schlussendlich Siebter oder Achter wird.

Verbleibt die Spielgemeinschaft auf ihrem aktuellen achten Platz, so würden aus der eigenen Staffel der Neunte sowie der Tabellenletzte in ihrer Abstiegsrundengruppe landen. Als Schlusslicht steht bereits die HSG Lumdatal fest, Neunter ist derzeit der TuS Königsdorf. Das ist deshalb höchst bedeutsam, weil die in der Hauptrunde gegen diese Gegner erzielten Punkte mitgenommen werden.

Gegen diese Teams finden also keine neuerlichen Spiele statt. Für die Wetterauerinnen sind in Abhängigkeit des Ausgangs der noch auszutragenden Spiele noch viele Konstellationen möglich: Von einer guten Startposition mit 6:2 Punkten über 4:4 Zähler bis hin zu einer Hypothek von 2:6 Punkten zum Start der Abstiegsrunde.

Duelle gibt es lediglich gegen jene Teams, die aus einer anderen Staffel dazu stoßen. Unabhängig von der Hauptrunden-Platzierung: Die HSG Gedern/Nidda wird auf Mannschaften aus dem Westen und dem Norden der Republik treffen. Potenzielle Kontrahenten sind etwa der PSV Recklinghausen oder der ASC Dortmund 09, gegen die die Wetterauerinnen in früheren Jahren auch schon in der Liga gespielt hatten.

Sechs Partien stehen an, auf jeden Gegner nämlich trifft man sowohl zu Hause als auch auswärts. Die Termine hat der Deutsche Handballbund bis dato jedoch noch nicht bekannt gegeben. Lediglich die Erst- und Zweitplatzierten der Abstiegsrundengruppe schaffen den Klassenerhalt. Die restlichen vier Teams müssen den Gang in die Viertklassigkeit antreten.

Heutige Partie wird verlegt

Derweil verschiebt sich das ursprünglich für heute geplante Auswärtsspiel der HSG Gedern/Nidda beim 1. FSV Mainz 05 II. Denn das Duell in Rheinhessen wurde ein weiteres Mal verlegt: Auf Wunsch der Mainzerinnen, die die Belastungssteuerung als Grund für ihr Anliegen vorbrachten, wird die Partie nun am kommenden Sonntagnachmittag um 16 Uhr ausgetragen.

Trainer Christian Breiler sieht es gelassen: »So können wir in dieser Woche im Training intensiver arbeiten. Denn wir müssen auch in den Spielen wieder mehr Intensität reinbekommen.«

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