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HSG Wettertal eine Klasse für sich

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Mona Weil und ihre HSG Wettertal sind in der Bezirksoberliga derzeit nicht aufzuhalten. © Martin Groß

(pls). In der Handball-Bezirksoberliga Gießen der Damen hat die HSG Wettertal das Ligaschlusslicht ESG Vollnkirchen/Dornholzhausen auf dessen Parkett in die Schranken gewiesen und mausert sich zum Geheimfavoriten auf den Titel. Die FSG Gettenau/Florstadt verlor erneut in auswärtiger Halle. Die HSG Butzbach entwickelt derweil ein Problem mit der Spielfähigkeit.

Die Partie bei der HSG Gedern/Nidda II sagte man ab. Aufgrund der Kurzfristigkeit mussten die Butzbacherinnen eine kampflose Niederlage hinnehmen. Die Anzahl der wegen Personalmangels nicht angetretenen Partien steigt auf zwei. Die beiden absolvierten Vergleiche trat man nur mit einem Rumpfaufgebot an.

ESG Vollnkirchen/Dornholzhausen - HSG Wettertal 8:32 (4:16): Die punktlosen Gastgeberinnen hatten mit Verletzungspech im Vorfeld der Partie zu kämpfen. Der Gast konnte indes aus dem Vollen schöpfen. »An unserem Sieg gab es zu keinem Zeitpunkt auch nur den Hauch eines Zweifels«, freute sich HSG-Betreuerin Laura Kunzelmann über die beeindruckende Vorstellung ihres Teams. Die Erwachsenenspielgemeinschaft hatte nicht das Quäntchen Glück in ihren Abschlüssen. Viele Pfostentreffer standen am Ende zu Buche, zudem hielten die beiden HSG-Torhüterinnen Tamara Marsteller und Anne-Sophie Glock überragend. Dies ebnete den Weg für die Offensive, die in den letzten Partien noch mit ihrer Wurfausbeute haderte. Elf von zwölf Feldspielerinnen trugen sich dabei in die Torschützinnenliste ein. Die Rückraum-konstanten um Elisa Kerschner und Jennifer Wolfner sowie Linksaußen Luisa Noll waren maßgeblich daran beteiligt, dass man nach 19 Minuten mit 11:1 in Front lag. Bis zur Pause schraubten Charlotte Brückel und Emma Ritzel mit ihren viel umjubelten Premierentreffern das Ergebnis in die Höhe. Nach dem Seitenwechsel traf man weiter im Minutentakt. Kreisläuferinnen Hannah Schepp, Sophie Kerschner und Rechtsaußen Katharina Exner überwanden die Heimtorhüterin, sodass man schlussendlich eine homogene Mannschaftsleistung feststellen konnte und die Konkurrenz erneut aufhorchen ließ.

Beste Werferinnen / Wettertal: Brückel (5/2), E. Kerschner (4/1), S. Kerschner, Wolfner, Noll (je 4).

TV Burgsolms - FSG Gettenau/Florstadt 27:23 (12:10): Die Gastgeberinnen erwischten einen Start nach Maß und gingen mit zwei Toren in Front. »Wir haben zu nervös und unruhig begonnen«, konstatierte FSG-Trainer Christian Sacks. Andra-Maria Schulz per Siebenmeter und Jacqueline Borst besorgten dennoch den Ausgleich. In der Folge blieb Gettenau/Florstadt fünf Minuten ohne eigenes Tor. »Über die gesamte Spielzeit haben wir etliche Chancen liegengelassen«, haderte Sacks mit der Wurfausbeute seiner Schützlinge. So ermöglichte man es dem TVB, die Führung auszubauen - 8:5. Schulz und Außen Nina Grün verkürzten zwar, doch musste man direkt im Gegenzug einen Doppelschlag hinnehmen. Rückraum-Stütze Yvonne Becker traf noch vor der Pause - sogar in eigener Unterzahl. Burgsolms hingegen nutzte seine Variabilität im Angriff und die durchgehend gute Trefferquote. »Bei uns hat im Abwehrverhalten das Timing nicht gepasst«, zeigte sich der Gästetrainer enttäuscht. So erhöhte der Gegner in vier Minuten um vier Treffer auf eine Sieben-Tore-Führung. Rückraum-Spielerin Franziska Schmeißer stemmte sich mit drei unbeantworteten Treffern zwar nochmals gegen die drohende Auswärtspleite, das Spiel war aber schon gelaufen. Zur Freude der FSG konnte Luisa Stiefel ihr Comeback feiern und traf dabei auch noch.

Beste Werferinnen / Gettenau/Florstadt: Grün (6), Schmeißer (5), Borst (4).

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