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HSG Wettertal: »Mit Ruhe und Köpfchen«

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Von: Harold Sekatsch

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Julius Wulf (Mörlen) stellt sich Jonas Kielich von der HSG Wettertal entgegen. © Timo Jaux

Die HSG Wettertal hat das Derby der Handball-Bezirksoberliga bei der HSG Mörlen für sich entscheiden können.

Rumpfprogramm in der Gruppe 2 der Handball-Bezirksoberliga. So fand am zurückliegenden Wochenende nur eine Begegnung statt: das Wetterau-Derby zwischen der HSG Mörlen und der HSG Wettertal, das die Gäste mit 28:26 für sich entschieden und bei inzwischen ausgeglichener Bilanz (5:5-Punkte) auf den geteilten dritten Platz vorrückten, während die Mörler bei 3:7 Zählern auf dem vorletzten Platz verharren. Coronabedingt mussten die Spiele zwischen der SG Rechtenbach und der HSG Kleenheim-Langgöns II sowie der MSG Florstadt/Gettenau und dem TSV Langgöns abgesagt werden. Die beiden Führenden, Kleenheim-Langgöns II und Florstadt/Gettenau, waren damit eine Woche vor dem direkten Aufeinandertreffen in Oberkleen (Sa., 20 Uhr) nicht im Einsatz

In der Gruppe 1 bleibt die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III weiterhin verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Bei Schlusslicht HSG Marburg/Cappel gewann der Rangerste mit 46:29 und stellte damit eine neue Bestmarke an erzielten Toren aus. Alle 48 Sekunden fiel in dieser Partie ein Treffer, Akkordarbeit für die Torschützen auf beiden Seiten. Auch die HSG Dilltal zeigte sich eine Woche vor dem Spitzenspiel in Dutenhofen (Sa., 19 Uhr) von ihrer besseren Seite und bleibt nach dem 35:22 gegen die HSG Lumdatal II mit zwei Punkten Rückstand auf dem zweiten Platz, vor der HSG Wettenberg II, die beim TV Wetzlar ebenfalls ungefährdet mit 32:20 gewann. Erneut eine schmerzhafte Heimniederlage bezog die HSG Großen-Buseck/Beuern mit dem 21:24 gegen die MSG Kirchhain/Neustadt.

Gruppe 2, HSG Mörlen -HSG Wettertal 26:28 (12:14): Kompliment vom Gegner: »Mörlen mit dem jungen Team hätte auch einen Punkt verdient gehabt«, sagte Wettertals Trainer Sven Tauber, der aber auch für seiner Mannschaft ein Lob parat hatte: »Eine wesentliche Steigerung gegenüber dem Spiel in der letzten Woche (22:26 gegen Linden II). Im ganzen Spiel haben wir ruhiger und mit Köpfchen gespielt.« Aber auch Mörlens Coach Kevin Dannwolf war nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner jungen Garde: »Im Gegensatz zur letzten Woche hat die Einstellung gestimmt.« Das Manko bei seiner Mannschaft: »Wir hatten in den entscheidenden Phasen Probleme mit dem Abschluss«: Wie dem auch sei, die Gastgeber konnten die Partie über die gesamten 60 Minuten offen gestalten. »Es war ein Spiel auf Augenhöhe«, befand Dannwolf.

Allerdings lief seine Mannschaft häufig einem Rückstand hinterher, schaffte aber immer wieder den Anschluss oder Ausgleich. Nach dem 24:26-Zwischenstand (54.) kam Mörlen durch Tore von Julius Wulf und Lars Berlich zum 26:26, ehe in der turbulenten Schlussphase Jonas Kielich und Merlin Metzger den Zwei-Tore-Sieg für die HSG Wettertal herauswarfen. Beide Übungsleiter attestierten unabhängig voneinander hinterher einem Spieler eine sehr gute Vorstellung: Wettertals Florian Großmann war in den Augen seines Trainers ein »wichtiger Faktor«, während Kevin Dannwolf in ihm den Akteur sah, der »den Unterschied ausmachte«. »Mit seiner Erfahrung wusste er, wie und wann er was zu machen hat.« - Beste Torschützen, Mörlen: Wulf (11/6), Berger (4), Berlich, Alt, Otto (je 3). - Wettertal: Florian Großmann (5/1), Metzger (5/1), Kielich (5), Christian Schmidt (4), Brückel (3).

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