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SKV Beienheim: In der Offensive zu harmlos

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Von: Uwe Born

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(ub). Ratlosigkeit im Lager des SKV Beienheim: Anstatt nach dem klaren 4:1-Auswärtserfolg vor Wochenfrist beim Lokalrivalen TSG Ober-Wöllstadt mit weiteren drei Punkten vor eigenem Publikum gegen die auswärts bis dato in sechs Versuchen noch sieglose DJK Bad Homburg nachzulegen, handelte sich die Mannschaft von SKV-Spielertrainer Maximilian Esposito gegen die im Tabellenkeller steckenden Taunusstädter nach einer schwachen Vorstellung eine bittere 0:

1 (0:0)-Heimpleite ein. Es war nach den Niederlagen gegen den TSV Bad Nauheim und den FV Stierstadt auf heimischem Terrain nicht nur die dritte Nullnummer in Serie, sondern auch die traurige Erkenntnis, dass man im Gesamtklassement der Gruppenliga West nun die Blicke nach unten richten muss.

Klar, dass es aus Beienheimer Sicht nichts Positives zu berichten gab. »In Sachen Ballbesitz hatten wir gegen die hinten sehr kompakt stehende Bad Homburger Truppe zwar deutliche Vorteile, aber es sprang nur selten wirklich Zwingendes dabei heraus. Alles wirkte viel zu hektisch, zudem besaßen die Gäste vor und im eigenen Strafraum die klare Lufthoheit. Es lief halt nicht viel zusammen«, kritisierte SKV-Pressesprecher Stefan Raab die Darbietungen der eigenen Truppe ohne Schönfärberei und sprach von einem nicht unverdienten Bad Homburger Sieg. Vielleicht wäre aus der Sicht der Platzherren alles anders gekommen, hätte man vor der Pause eine der drei Gelegenheiten zu nutzen verstanden. Doch weder Owen Hare (7.) noch Cristian Bodea (34./42.) vermochten es, DJK-Torwart Felix Martini in Verlegenheit zu bringen. Wie es gemacht werden muss, demonstrierte Bad Homburgs Ali Wardak zwei Minuten nach der Pause: Mit dem ersten Torschuss der Grazioso-Elf, abgefeuert aus gut 25 Metern, brachte er seine Farben in Führung, die Joel Tekie mit dem nächsten Angriff glatt hätte verdoppeln können: Sein Versuch verfehlte Lennart Kopfs Kasten nur um wenige Zentimeter. Mehr hatte die Bad Homburger Abteilung Attacke allerdings nicht zu bieten, und das brauchte sie auch nicht. Denn der Beienheimer Offensive fiel beim Bemühen, in der verbleibenden Spielzeit wenigstens noch den Ausgleich zu erzwingen, nichts wirklich Gefährliches ein. Ein Bodea-Kopfball in der Nachspielzeit daneben - mehr war nicht. Zu wenig, um zumindest halbwegs ungeschoren davon zu kommen.

SKV Beienheim: Kopf - Muntean, Dogot, Darren Hare - Eiser, Danowski, Rienmüller (51. Esposito), Bindewald - Owen Hare, Bodea, Münk.

Im Stenogramm: Schiedsrichterin: Carolin Lotz (Marburg). - Zuschauer: 80. - Tor: 0:1 (47.) Wardak.

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