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Karben fordert den Spitzenreiter

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Von: Leon Alisch

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Tom Meyer und sein FC Karben müssen mit Anspach eine hohe Hürde nehmen. © Nicole Merz

(lab). Wer holt die Punkte vor der Pause? Die Teams der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West dürfen noch zweimal ran. Am Wochenende gibt’s den 19. Spieltag. Und die Wetterauer haben schwere Aufgaben vor sich. Allen voran der FC Karben, der den Tabellenführer FC Neu-Anspach empfängt. Schlusslicht TSG Ober-Wöllstadt muss beim SV der Bosnier ran. Die anderen heimischen Vertreter haben größere Chancen:

Der Türkische SV Bad Nauheim reist personalgeschwächt zum FSV Friedrichsdorf. Der SKV Beienheim spielt bei der FG Seckbach.

FC Karben - FC Neu-Anspach (Sonntag, 15.30 Uhr): Der FC Karben hat ereignisreiche Sonntage hinter sich. Das späte 3:3 gegen Königstein, dann der Abbruch und vor einer Woche wieder ein Last-Minute-Remis gegen den Türkischen SV. Man könnte sich die Haare raufen in Karben, wenn man bedenkt, wie viele Punkte man schon durch späte Gegentreffer hat liegen lassen. Jetzt steht die Partie gegen den Tabellenführer bevor. Eine 1:4-Pleite aus der Hinrunde schwingt hier mit. Der Gegner hat die vergangenen sieben Spiele gewonnen. Man wird die volle Chancenausbeute brauchen. Immerhin ist der Kader vollständig, Stürmer Marius Troll kehrt zurück. Mit Luca Hannig hat sich zudem ein Flügelspieler zum besten internen Torschützen hochgearbeitet, der besonders durch seine technische Stärke hervorsticht.

SV der Bosnier - TSG Ober-Wöllstadt (Sonntag, 14.30 Uhr): Punktet die TSG noch mal vor der Pause? So ganz mag man nicht daran glauben. Der Auftritt der vergangenen Woche gegen Königstein machte zwar Hoffnung, dennoch stand am Ende eine 1:4-Niederlage. Und diese Woche reist man zum SV der Bosnier in den Frankfurter Gallus, eine der stärksten Mannschaften der Liga. Die letzte Niederlage der Gastgeber, lässt man den Abbruch gegen Karben außen vor, ist fast zwei Monate her. Mit Adis Hasecic stellt man einen der Toptorjäger. Die Mannschaft kommt vor allem über das körperliche Spiel und ihre Mentalität. Kann Ober-Wöllstadt da mithalten? Wahrscheinlich nicht. Dazu fehlt mit Momodou Jallow ein wichtiger TSG-Spieler gesperrt. Wenn, dann winken die Punkte in der kommenden Woche gegen die SG Ober-Erlenbach.

FSV Friedrichsdorf - Türk. SV Bad Nauheim (Sonntag, 15.30 Uhr): Notstand beim Türkischen SV - für das Spiel am Sonntag fallen eine ganze Reihe an Spielern aus. Silvio Penava und Murat Kuzpinar haben sich am vergangenen Sonntag verletzt, dazu fehlen Anil Albayrak (Verletzung) und Noah Pölitz (Urlaub). Es wird auf einen 13-Mann-Kader hinauslaufen. »Die zwei Spiele kriegen wir jetzt auch noch durch. So gesehen haben wir Glück, dass es kurz vor der Pause passiert«, sagt Trainer Tufan Tosunoglu. Bis dahin will er mit der Mannschaft mindestens vier weitere Punkte holen. Zuletzt musste man sich häufig mit Unentschieden und zu vielen Gegentoren begnügen. »Die Viererkette ist nicht das Problem. Wir verlieren zu viele Bälle im Mittelfeld nach unsauberen Pässen. Gegen Karben haben wir ein Tor nach einem schlechten Hackenpass kassiert«, sagt Tosunoglu. Man müsse die Fehler minimieren. Vielleicht kommt es der Mannschaft entgegen, dass Friedrichsdorf seit vier Spielen nicht getroffen hat. Der FSV scheint ein kleines Formtief durchzumachen. Ob es für den dezimierten Türkischen SV auswärts zu etwas reicht, ist dennoch fraglich.

FG Seckbach - SKV Beienheim (Sonntag, 15.30 Uhr): Es wird Zeit für den SKV, mal wieder zu punkten. Der Herbst hat der Mannschaft den Wind aus den Segeln genommen. Jetzt hat man noch drei Partien vor sich. Das vergangene Woche abgesagte Spiel gegen den FSV Friedrichsdorf wird am 1. Dezember nachgeholt. Der sonntägliche Gegner Seckbach hängt ebenfalls im unteren Bereich der Tabelle fest. Allerdings schon etwas länger. Die neu formierte Mannschaft spielt immer wieder ansehnlichen Fußball, bringt aber keine Konstanz auf den Platz. Unter der Woche unterlag man im Kellerduell der DJK Bad Homburg mit 2:3. Da werden schon Unterschiede deutlich zu Beienheim. Doch auch der SKV hadert - vor allem mit seinem Offensivspiel. Will man nicht auf einem der Abstiegsränge überwintern, sind Punkte vor der Pause Pflicht.

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