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Karbener Nachwuchs geht leer aus

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Von: Sascha Kungl

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Lennard Fröhlich und die Karbener A-Junioren machen in Offenbach zu viele Fehler. © Nicole Merz

(kun). In der Jugendfußball-Hessenliga gab es für die Mannschaften des Karbener SV am fünften Spieltag nichts zu holen. Während die A-Junioren von Trainer Colin Koch eine unnötige 2:5-Auswärtsniederlage beim Tabellendritten Kickers Offenbach hinnehmen mussten, unterlagen die C-Junioren von Trainer Carsten Borngräber der TS Ober-Roden auf eigenem Platz mit 1:

2. Im zweiten Heimspiel der Saison mussten sich die C-Juniorinnen der MSG Bad Vilbel dem TSV Klein-Linden mit 1:6 geschlagen geben. Besser lief es für die B-Juniorinnen des SC Dortelweil, die nach dem 3:0-Auswärtssieg gegen den TSV Calden auf dem zweiten Platz stehen. Spitzenreiter in ihrer Gruppe sind die C-Juniorinnen der Spvgg. 08 Bad Nauheim, die beim Last-Minute-Erfolg in Leeheim den vierten Sieg im vierten Spiel feierten.

A-Junioren / Kickers Offenbach - Karbener SV 5:2 (3:0): »Die Niederlage ist sehr ärgerlich. Im Normalfall wäre für uns deutlich mehr drin gewesen. Wir schenken dem Gegner vier Tore durch eigene Fehler - so kannst du kein Spiel gewinnen«, ärgerte sich Karbens Trainer Koch über die aus seiner Sicht unnötige dritte Saisonniederlage seiner Elf, die Davide Santoro bereits nach drei Minuten unter freundlicher Mithilfe von KSV-Keeper Alexander Wolf einleitete. In der Folge waren die Gäste feldüberlegen, hatten eine gute Raumaufteilung und viele Ballgewinne durch hohes Pressing. Effektiver vor dem Tor präsentierten sich allerdings die Hausherren, die in der 21. Minute zum 2:0 durch Almin Mesanovic kamen. »Das 3:0 resultierte aus einem völlig harmlosen Eckball, den wir uns selbst ins Tor schieben, obwohl weit und breit kein Gegenspieler in der Nähe war«, haderte Koch mit dem dritten Gegentreffer durch Nikolas Nareike (27.). Nach einem ansehnlichen Spielzug verkürzte Nils Clauss (56.) für die Besucher. Einen erneuten Abwehrfehler nutzte Santoro in der 63. Minute zu seinem zweiten Treffer. Max Zeller verkürzte fünf Minuten später noch mal für den Gast, ehe ein weiterer Fehlpass im Karbener Spielaufbau den Weg zum 5:2 durch Mesanovic ebnete (82.).

C-Junioren / Karbener SV - TS Ober-Roden 1:2 (1:1): »Wir waren noch nicht richtig auf dem Platz, da stand es bereits 1:0 für Ober-Roden. Nach dem Rückstand haben wir Druck gemacht, hatten deutlich mehr Spielanteile und konnten uns noch in der ersten Hälfte mit dem Ausgleich belohnen«, konstatierte Karbens Trainer Borngräber, dessen Elf den frühen Gegentreffer durch Ege Sönmez aus der dritten Minute nach einer halben Stunde durch Philipp Müller egalisierte. »Spielerisch war es sicher nicht unsere beste Leistung, dennoch war mehr drin. Meiner Meinung nach wurden wir klar benachteiligt. Weitere Chancen, teilweise sehenswert herausgespielt, wurden uns von der Schiedsrichterin abgepfiffen. Zudem wurden in beiden Halbzeiten klare Foulspiele im Strafraum nicht geahndet«, haderte Borngräber mit der Leistung der Unparteiischen. Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff brachte Nawid Afzali die Gäste erneut in Front. »Zu allem Überfluss wurde unser Ausgleichstreffer auch noch zurückgepfiffen. Die Gäste-Zuschauer waren der Meinung, eine Abseitssituation erkannt zu haben, und die Schiedsrichterin hat leider auf sie gehört«, war der Karbener Übungsleiter nach der Partie bedient.

B-Juniorinnen / TSV Jahn Calden - SC Dortelweil 0:3 (0:1): »Trotz des deutlichen Resultats haben wir gegen Calden sicherlich nicht unseren besten Auftritt gezeigt. Auf dem tiefen Waldsportplatz, der aufgrund von fehlender Kreide nicht richtig abgestreut werden konnte, sind wir von Beginn an motiviert ins Spiel gegangen und wollten früh Druck auf den Gegner machen. Mit hohem Angriffspressing konnten wir Ballverluste erzwingen, was uns nach wenigen Sekunden bereits die erste Großchance ermöglicht hat«, konstatierte SCD-Coach Joschka Hobitz. Der Schuss von Mara Hambrock verfehlte sein Ziel allerdings knapp (2.). Besser machte es Hambrock acht Minuten später - 1:0. Auch nach dem Dortelweiler Führungstreffer blieb es ein Spiel auf ein Tor. Die Gastgeberinnen versuchten, sich mit langen Bällen Luft zu verschaffen, die Emilia Hubert und Jule Schanbacher im Zentrum immer wieder abfingen, um neue Angriffe zu initiieren. »Leider fehlte es im letzten Drittel an Entschlossenheit, sodass wir viele Chancen leichtfertig vergeben haben«, haderte Hobitz. Auch nach dem Seitenwechsel liefen die Gäste unermüdlich an, konnten sich aber zunächst nicht belohnen. »Wir haben zu viele Fehler vor dem gegnerischen Tor gemacht oder nicht den Blick für die freie Mitspielerin gehabt.« Erst in der 55. Minute traf Elea Noemi Stachnowski zum erlösenden 2:0 für die Gäste. Hambrock machte den Auswärtssieg mit ihrem zweiten Treffer (60.) perfekt.

C-Juniorinnen / MSG Bad Vilbel - TSV Klein-Linden 1:6 (1:3): »Der Spielverlauf war wesentlich ausgeglichener, als es das Ergebnis aussagt. Klein-Linden war zwar durchsetzungsstark und insgesamt die bessere Mannschaft, allerdings sind fünf der sechs Gästetreffer durch Standardsituationen gefallen«, betonte MSG-Coach Joschka Hobitz. »Wir hatten neun Ausfälle zu kompensieren und sind ohne große Erwartungen in die Partie gegangen. Spielerisch haben wir einige gute Ansätze gezeigt, leider aber auch viele Chancen ungenutzt gelassen.« Die Gästeführung durch Celina Stecher (14.) baute Hajar Houradi (18.) aus. Wiederum nur zwei Zeigerumdrehungen später traf Anna-Lena Schlamann zum 3:0 für Klein-Linden. Im direkten Gegenzug verkürzte Thea Siebert für die Heimelf (21.). Nach dem Wechsel schraubte Emma Wienhard (37.) das Resultat in die Höhe, ehe Stecher mit ihren Treffern zwei und drei das halbe Dutzend vollmachte (61./70.).

FC Leeheim - Spvgg. 08 Bad Nauheim 1:2 (1:1): Die Partie entwickelte sich zu einem kurzweiligen Duell zweier engagierter Mannschaften. Die Gäste mussten früh den verletzungsbedingten Ausfall von Svenja Häberlin kompensieren. Laura Schmidt konnte mit ihrem ersten Saisontor (14.) für die Kurstädterinnen vorlegen. In der Folge ging es Schlag auf Schlag weiter - mit leichten Vorteilen für die Gastgeberinnen, die sich kurz vor der Pause mit dem Ausgleich durch Maecyla Joy Bethäuser belohnten (34.). Auch nach dem Wechsel lieferten sich beide Mannschaften einen Schlagabtausch. »Eigentlich hatten sich alle bereits mit einer Punkteteilung abgefunden«, räumte Gästecoach Dirk Schneider ein. In der Schlussminute fasste sich Sina Schneider ein Herz und startete einen Sololauf, der zum 2:1-Siegtreffer für die Kurstädterinnen führte.

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