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Kein Happy End

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Von: Wolfgang Gärtner

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Gießens neuer Spielmacher T.J. Williams - mit 17 Punkten bei seinem Debüt gleich Topscorer - mit einem Floater gegen Darion Atkins (l.) bei der 75:82-Niederlage in Chemnitz. FOTOI: IMAGO © Imago Sportfotodienst GmbH

(gae). Die Gießen 46ers verloren am Samstagabend im Basketball-Bundesliga-Geisterspiel bei den Niners Chemnitz knapp mit 75:82 (32:47). Nach einer schwachen ersten Hälfte steigerte sich das Team von Pete Strobl und gab erst ganz am Ende das Spiel aus der Hand. Ein gutes Debüt lieferte Gießens neuer Spielmacher T.J. Williams ab, der mit 17 Punkten zum Topscorer avancierte.

Die Chemnitzer waren in den ersten beiden Vierteln in allen Belangen besser, wacher und einen Tick cleverer und führten nach den ersten zehn Minuten bereits mit 24:17 und gingen schließlich mit einer 15-Punkte-Führung in die Halbzeit (47:32). Die 46ers, bei denen der US-Amerikaner Kyan Anderson aufgrund der Import-Regeln aussetzen musste, bäumten sich aber nach der Pause mächtig auf. Mit einem furiosen 26:15 kamen sie wieder zurück ins Spiel. Mit dem aufmunternden 57:63-Rückstand nach dem dritten Viertel wurde die Aufholjagd fortgesetzt. Aus Ballgewinnen - meist von Kendale McCullum - initiierten die 46ers erfolgreiche Fastbreaks und holten Punkt für Punkt auf. Vor allem Williams spielte nun groß auf und übernahm Verantwortung. Nach seinem Dreier zum 57:61 und seinem Zweier zum 59:63 legte der 27-jährige Texaner nach. Nach seinem Korb in der 32. Minute lagen die Gießener zum ersten Mal in der Partie in Front (65:63). Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Niners einerseits ihre individuellen höheren Fähigkeiten in die Waagschale warfen und letztlich auch das nötige Quäntchen Glück hatten.

»Ausschlaggebend war wieder, wie Chemnitz das Spiel begonnen hat, attackiert hat und wir das wieder nicht stoppen konnten. Am Ende haben wir uns gut zurückgekämpft, wir sind Kämpfer«, so Gießens-Trainer Pete Strobl.

Das nächste 46ers-Spiel findet am Samstag gegen Bonn (18 Uhr) in Gießen statt.

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