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Klare Angelegenheit

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Von: Michael Stahnke

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(msw). Die SG Rodheim unterlag in der Tischtennis-Oberliga Hessen der Damen gegen die DJK Blau-Weiß Münster mit 2:8 und bleibt damit weiterhin auf einem Abstiegsplatz.

SG Rodheim - DJK Blau-Weiß Münster 2:8: »Wir schauen nicht auf die Tabelle und konzentrieren uns nur auf uns«, meinte SG-Mannschaftsführerin Kerstin Wirkner nach der Niederlage, die eindeutig zu hoch ausfiel. Die Gastgeberinnen spielten durchaus auf Augenhöhe, Kleinigkeiten entschieden oftmals für die Gäste. So war es bereits im Eröffnungsdoppel von Möcks/McChesney gegen Wolf/Meinel. Nach souveränem ersten Satz trieb sich die Gäste-Paarung an, und so verspielten Möcks/McChesney eine hohe Führung mit leichten Fehlern. Davon erholten sie sich dann nie mehr so richtig, wobei McChesney beim Stande von 10:9 im vierten Satz auch noch einen hohen Ball verschlug. Munzert/Wirkner konnten nicht sehr viel ausrichten gegen Wilferth/Kern.

Somit war die Partie schon fast wieder »gelaufen«, wobei Cordula Munzert die Bälle gegen Juliane Wolf zunächst recht gut verteilte und knapp gewann. Danach spielte Wolf mit, was Munzert gar nicht behagte. Erst als Wolf wieder mehr selbst angriff konnte Munzert die Bälle wieder gut verteilen und ihre Gegnerin immer wieder so anspielen, dass sie nicht mehr hinlaufen konnte. Zwei Sätze lang lieferte Kerstin Wirkner am Nebentisch eine spektakuläre Partie gegen die Top-Spielerin Bianca Wilferth, da sie deren Bälle früh nahm und stark blockte. Danach schlichen sich aber neben einigen echten »Knallern« von Wilferth auch zu viele eigene Fehler ein. Jeanette Möcks war dann gegen Clara Meinel recht chancenlos, da diese sowohl mit der Rückhand wie mit der Vorhand »ballerte«, was die Rodheimerin kaum unterbinden konnte. Außerdem griff Möcks selbst zu unkontrolliert an. Eileen McChesney machte neben einigen spektakulären Bällen gegen Lilly Kern aber wieder zu viele eigene Fehler.

Beim zweiten Einzel-Durchgang konnte Munzert Wilferth zunächst ein bisschen »einschläfern«, doch dann setzte sie sich doch ohne ihre spektakulären Bälle aus der ersten Partie sicher durch. Munzert machte auch ungewohnt viele eigene Fehler. In der Partie zwischen Wirkner und Wolf war der zweite Satz entscheidend, in dem Wirkner in der Verlängerung die Nerven behielt und gute Rotations-Bälle auf den Körper von Wolf spielte, die sich natürlich nicht so gut bewegen konnte. Ansonsten griff Wirkner recht sicher an und bestimmte die Begegnung. In der Partie gegen Kern wollte Möcks anschließend unbedingt gewinnen und sie versuchte wirklich alles. Sie variierte ihre Aufschläge, sie griff selbst an, sie platzierte gut und sie kämpfte verbissen. Doch am Ende waren es wieder zwei Bälle, die Kern besser war, da diese bei ihren Angriffen letztendlich den kleinen Tick sicherer war. Bei McChesney lief zum Abschluss gegen Meinel nur noch wenig zusammen, da sie nur noch selten traf, während Meinel ihre Angriffe fast fehlerfrei bei McChesney platzierte.

Die Ergebnisse: Munzert/Wirkner - Wilferth/Kern 5:11, 10:12, 5:11; Möcks/McChesney - Wolf/Meinel 11:5, 10:12, 7:11, 10:12; Cordula Munzert - Juliane Wolf 11:9, 2:11, 6:11, 11:7, 11:7; Kerstin Wirkner - Bianca Wilferth 11:13, 11:9, 6:11, 4:11; Jeanette Möcks - Clara Meinel 4:11, 5:11, 11:6, 5:11; Eileen McChesney - Lilly Kern 9:11, 12:10, 4:11, 8:11; Munzert - Wilferth 11:7, 6:11, 7:11, 7:11; Wirkner - Wolf 7:11, 13:11, 11:7, 11:7; Möcks - Kern 8:11, 11:5, 9:11, 11:9, 9:11; McChesney - Meinel 4:11, 5:11, 7:11.

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