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Kleiner Kader verhindert große Überraschung

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Dennis Scholl und der VfB Friedberg haben dem SV Cannstatt lange Zeit Paroli bieten können. © Timo Jaux

(pm). Der VfB Friedberg durfte beim SV Cannstatt lange auf eine Überraschung hoffen. Am Ende mussten sich die Kreisstädter dem Tabellenführer der 2. Wasserball-Liga aber mit 12:15 geschlagen geben. »Unser Spielplan ist vollkommen aufgegangen. Wir haben mit neun Spielern Cannstatt das Leben verdammt schwer gemacht und waren zwei Viertel lang eindeutig die bessere Mannschaft.

An diese Leistung müssen wir in den kommenden Spielen anknüpfen«, sagt VfB-Trainer Rene Reimann.

Nach zwei Siegen sowie einem Unentschieden aus den letzten drei Spielen gingen die Hessen hochmotiviert in die Partie, auch wenn diese auf dem Papier wenig Spannung versprechen sollte. Bereits im ersten Viertel zeigte der VfB aber, dass man das Spiel durchaus nicht einfach hergeben würde. Eingeleitet durch einen Strafwurftreffer von Kapitän Scerbinin bestimmte der Gast das erste Viertel. Die wenigen Chancen des SV Cannstatt konnten von Torhüter Nils Peil pariert werden. Erst kurz vor Pause gelang den Gastgebern schließlich per Strafwurf der Anschlusstreffer zum 1:4. Die Überraschung stand sowohl SV-Trainer Lennart Löscher, als auch den Spielern und Zuschauern ins Gesicht geschrieben. Mit einem solchen Start hatte man nicht gerechnet.

Auch im zweiten Viertel behielt der VfB die Oberhand und konnte die Führung halten. Cannstatt fand allerdings immer mehr ins Spiel und nutzte vor allem Überzahlsituationen, um den Anschluss zu halten. Den letzten Treffer der ersten Hälfte setzte abermals Kapitän Scerbinin, der 40 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit zum 5:7-Zwischenstans traf.

Ab dem dritten Durchgang machte sich jedoch zunehmend die dünne Personaldecke der Friedberger bemerkbar, nach je drei persönlichen Fehlern mussten Norbert Duch und auch Stephan Schmidt das Wasser verlassen, und so standen Trainer René Reimann keine Auswechseloptionen mehr zur Verfügung. Cannstatt gelang der Ausgleich, und kurz darauf der Führungstreffer. Friedberg konnte jedoch immer wieder durch gute Abschlüsse im Angriff verkürzen, sodass es den Gastgebern nicht gelang, sich deutlich abzusetzen.

Im letzten Viertel waren es dann die Konter, die Cannstatt den Sieg brachten. Besonders Youngster Vanja Momirski konnte sich hier auszeichnen und trug maßgeblich zum Erfolg seiner Mannschaft bei. Vier Minuten vor Abpfiff gelang ihm der Treffer zum 14:11 und somit die Vorentscheidung. Den letzten Treffer der Partie erzielte jedoch der VfB Friedberg. Eine gute Einzelaktion von Tobias Hahn brachte dem Endstand von 15:12.

Die nächste Spiel bestreitet der VfB Friedberg am 24. April bei WV Darmstadt.

VfB Friedberg: Peil, Schöninger, Schmidt (2), Scerbinin (3), Khliustov (3), Duch (1), Hahn (1), Schoppe, Scholl (2).

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