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Kreis Friedberg: A-Liga-Gipfeltreffen in Assenheim

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Von: Sascha Kungl

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Marian Kipphan (Mitte) und der SV Assenheim treffem im Top-Spiel der Kreisliga A auf die noch ungeschlagene KSG 1920 Groß-Karben. Unser Bild zeigt den Liga-Neuling im Spiel gegen den FSV Kloppenheim mit Dennis Gaubat (links) und Hendrik Huwe. © Nicole Merz

In der Fußball-Kreisoberliga strebt der Tabellenführer FCO Fauerbach noch sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen 2022 an.Eine Klasse tiefer kommt’s in Assenheim zum Gipfeltreffen.

(kun). 180 Spielminuten sind in der Kreisoberliga Friedberg im Fußballjahr 2022 noch zu absolvieren. An der Tabellenspitze hat Aufstiegsfavorit FC Olympia Fauerbach die Herbstmeisterschaft längst in der Tasche. »Aber auch die beiden noch ausstehenden Spiele vor der Winterpause wollen wir gewinnen«, lässt FCO-Coach Andreas Baufeldt keine Zweifel an den Ambitionen seiner Elf aufkommen. Am Sonntagnachmittag steht für die Olympianer im Rahmen des 17. Spieltags ab 15 Uhr die knifflige Auswärtshürde beim SV Bruchenbrücken auf dem Programm, ehe man zum Jahresabschluss beim SC Dortelweil II gastiert. Die Bärenschweizer hatten dem Ligaprimus vor wenigen Wochen im Achtelfinale des Friedberger Kreispokals alles abverlangt und mussten sich am Ende knapp mit 3:4 geschlagen geben.

Verfolger FC Kaichen empfängt bereits am Freitagabend ab 20.15 Uhr die Spvgg. 08 Bad Nauheim auf eigenem Platz, während der Tabellendritte SV Gronau seine Visitenkarte am Sonntag ab 15 Uhr beim SV Nieder-Wöllstadt abgibt.

»Sechs Punkte aus den beiden ausstehenden Begegnungen gegen Bruchenbrücken und Dortelweil und damit mit einer weißen Weste in die Winterpause gehen«, antwortet Fauerbachs Trainer Baufeldt auf die Frage nach den Zielen für die finalen 180 Spielminuten des Jahres. »Durch das Pokalspiel sind wir vor Bruchenbrücken gewarnt und müssen die Offensivaktionen der Gastgeber direkt unterbinden«, fordert Baufeldt, der am Sonntag auf Anikat Kumar (Knieprobleme), Daniel Blüm (Knöchelblessur) und Jan Dombrowsky (Urlaub) verzichten muss. Auf Seiten der Bärenschweizer muss Trainer Henry Schmidt das Fehlen von Tim Rubenschuh, Ignat Chekmazov, Tim Seifert, Ion Lupei, Lukas Schulze, Tim Farnung, Julian Repp und Sascha Mehnert kompensieren. Dafür kehrt Jannis Hennig in den Kader der Heimelf zurück. »Gegen den souveränen Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten sind wir in der Außenseiterrolle, zumal wir zahlreiche Ausfälle zu beklagen haben, die wir kaum ersetzen können. Für uns kann die Winterpause nicht früh genug kommen«, erklärt Schmidt. »Wir werden dennoch versuchen, dem Tabellenführer das Leben so schwer wie möglich zu machen und etwas Zählbares zu behalten.«

In der Kreisliga A Friedberg steht am Sonntag ab 15 Uhr mit dem Gipfeltreffen zwischen Tabellenführer SV Assenheim und dem Rangzweiten KSG 1920 Groß-Karben auf der Zielgeraden des Fußballjahres noch einmal ein echter Höhepunkt auf dem Programm. Sechs Punkte beträgt der Rückstand der Gäste auf den Spitzenreiter bei einem Spiel weniger. »Für uns ist die Heimpartie gegen Groß-Karben das Highlight der Hinrunde. Wir freuen uns sehr auf das Spitzenspiel, wollen auf eigenem Platz ungeschlagen bleiben und die Gäste mit einem Sieg in der Tabelle weiter distanzieren«, erklärt Assenheims Trainer Alexander Thomas. Verzichten müssen die Gastgeber auf Erik Kettermann, der sich beim 5:3-Auswärtssieg auf dem Heilsberg am vergangenen Spieltag einen Nasenbeinbruch zugezogen hat. Dafür kehrt Tim Dornaus nach überstandener Außenbandverletzung wieder in den Kader zurück.

Die Gäste aus Groß-Karben sind als einziges Team der Liga noch ungeschlagen. »Das soll sich auch am Sonntag nicht ändern. Wir fahren mit viel Selbstbewusstsein nach Assenheim und werden alles geben. Verstecken müssen wir uns sicherlich nicht«, erklärt KSG-Coach Olcay Bayram. »Assenheim verfügt über eine junge, starke Mannschaft, die eine hervorragende Vorrunde spielt. Viel wird von der Tagesform abhängen«, ist Bayram überzeugt. »Wir freuen uns sehr auf das Topspiel. Auf solche Partien wartet man die ganze Saison.« Verzichten muss der Tabellenzweite neben den Langzeitverletzten Din Iljas Nimer und Vladimir Traudt auch auf Polat Basaran und Ahmet Bayram

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