1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Kreisoberliga: Im Tabellenkeller wird gepunktet

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Thomas Brannekämper

Kommentare

_3aSPOLSPORT221-B_200056_4c
Philipp Wagner und der SV Nieder-Wöllstadt trennen sich von Türk Gücü Friedberg II mit einem Remis. Foto: Nici Merz © Nici Merz

Zehn Treffer fallen jeweils auf den Sportplätzen in Dortelweil und Friedberg.

(tbr). Drei Partien standen am Sonntag auf dem Terminplan der Fußball-Kreisoberliga Friedberg: Hier stand ganz klar der Abstiegskampf im Vordergrund, waren doch der Tabellenletzte sowie der Tabellenvorletzte in Auswärtsspielen gefordert. Torreich ging es dabei auf dem Friedberger Burgfeld zu, wo der FC Hessen Massenheim beim 5:5-Unentschieden spät einen Punkt ergattern konnte. Ebenfalls einen Teilerfolg konnte Türk Gücü Friedberg II verbuchen. Beim Gastspiel in Nieder-Wöllstadt konnte man durch das 1:1-Unentschieden den Abstand auf die Massenheimer halten. Die kleine Chance, den Tabellenführer aus Ober-Wöllstadt noch abfangen zu können, hat der SV Nieder-Weisel gewahrt. Das Spiel in Dortelweil konnte mit 6:4 gewonnen und somit die Titelentscheidung nochmals vertagt werden.

SV Nieder-Wöllstadt - TG Friedberg II 1:1 (1:1): »Die Zuschauer sahen ein Spiel auf überschaubarem Niveau, was auch an den Wind- und Wetterverhältnissen lag. Zwar hatten wir optisch Vorteile und auch die Mehrzahl an Tormöglichkeiten, doch unterm Strich ist der Punktgewinn der Friedberger Türken nicht unverdient«, fasste Nieder-Wöllstadts Pressesprecher Walter Nebel die Geschehnisse zusammen.

Es begann vielversprechend für die Gastgeber. Eine Chance durch Yumit Mystedzheb konnte Friedbergs Goalie Robert Cue noch zur Ecke abwehren. Gegen den darauffolgenden Eckball mit anschließendem Kopfball - erneut durch Mystezdheb - war kein Kraut gewachsen. Die Gastgeber führten 1:0 (5.). Danach konnte beide Mannschaften einige Chancen verzeichnen, die größte Gelegenheit hatte dabei der Gastgeber. Christian Beder visierte mit seinem Abschluss nur den Pfosten an (28.). Der Ausgleich noch vor der Pause ging auf das Konto von Yavus Özisli, er konnte zum 1:1 (40.) vollstrecken. »Durchgang zwei ist schnell erzählt. Wir hatten durch Schillbach und Dobios noch ein paar gute Tormöglichkeiten, konnten diese und unsere Überlegenheit aber nicht nutzen. Somit müssen wir die Punkteteilung akzeptieren«, sagt Nebel.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Steffen Ganz. - Zuschauer: 75. - Tore: 1:0 (5.) Mystedzheb, 1:1 (40.) Yavus Özisli.

SC Dortelweil II - SV Nieder-Weisel 4:6 (2:1): Torreich ging es in Dortelweil zu. »Nieder-Weisel zeigte die reifere Spielanlage. Unsere Abwehrfehler wurden genutzt, und auch bei Standards zeigten sich unsere Gäste auf der Höhe. Die Niederlage ist verdient, doch haben wir gut mitgehalten und Nieder-Weisel durchaus Paroli bieten können«, zeigte sich Dortelweils Trainer Stefan Geppert nicht unzufrieden mit dem Spielverlauf.

Nieder-Weisel legte einen Blitzstart hin, Sebastian Volp konnte früh (2.) die Führung erzielen. Doch Dortelweil hatte die passende Antwort durch Yves Germeroths Ausgleichstreffer parat (12.) Und eine Kombination der Stoppe-Brüder brachte die Heimelf anschließend in Führung - Piet legte auf Michael Stoppe, und es stand 2:1 für die Gastgeber (25).

Nach dem Wechsel gaben die Gäste zunächst Gas. Scheiterte Marc Göbel noch an der Latte (54.), so konnte Sebastian Volp mit seinem zweiten Tagestreffer ausgleichen (58.). Dominik Ruppel konnte Weisel erneut in Führung schießen (65.), Bennet Wittig konnte diese auf 4:2 ausbauen (68.). Nun waren die Gastgeber an der Reihe, Lars Engels konnte verkürzen (73.). Doch Manuel Volp stellte postwendend den alten Abstand wieder her (74.). Und nochmals konnte Dortelweil verkürzen. Fidel Zegai war mit einem Foulelfmeter erfolgreich (84.). Dafür, dass es nicht nochmal spannend wurde, sorgte dann Filip Sutton. Sein Schlenzer zum 6:4 (86.) bedeutete schließlich den Endstand nach dieser unterhaltsamen Begegnung.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Christian Rau. - Zuschauer: 45. - Tore: 0:1 (2.) S. Volp, 1:1 (12.) Germeroth, 2:1 (25.) M. Stoppe, 2:2 (54.) S. Volp, 2:3 (65.) Ruppel, 2:4 (68.) Wittig, 3:4 (73.) Engels, 3:5 (74.) M. Volp, 4:5 (84.) FE Zegai, 4:6 (86.) Suton.

VfB Friedberg - FC Hessen Massenheim 5:5 (0:2): Massenheim bestimmte in Halbzeit eins den Spielverlauf und stellte die Friedberger Defensive immer wieder vor Probleme. Die 2:0-Pausenführung für das Tabellenschlusslicht war deshalb nicht unverdient. Timo Hofmann vollstreckte zur 1:0-Führung (10.). Diese konnte Andreas Schmidt nach 18 Minuten zur 2:0-Halbzeitführung ausbauen.

»In Durchgang zwei sind wir dann wie ausgewechselt gestartet. Die Mannschaft hat eine gute Reaktion gezeigt und den zweiten Spielabschnitt weitestgehend dominiert«, fasste Friedbergs Pressesprecher Carsten Lesiak die Geschehnisse nach der Pause zusammen. Zweimal Dominique Ware (48./54.) und dreimal Waldemar Patzwald (50./56./70.) drehten die Partie innerhalb von 20 Minuten zugunsten der Gastgeber in eine 5:2-Führung.

Doch wer nun dachte, dies sei die Entscheidung, sah sich getäuscht. Massenheim zeigte Moral und konnte durch Luca Sajusch auf 3:5 verkürzen. (75.). Und als ein Aufsetzer von Christopher Gröbler den Weg ins Friedberger Tor fand (88.), starteten die Gäste eine finalen Attacke. Diese konnte Sabahuttin Jalmanovic in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer zum nicht unverdienten 5:5 krönen.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Mehmet Üstün. - Zuschauer: 80. - Tore: 0:1 (10.) Hofmann, 0:2 (18.) Schmidt, 1:2 (48.) Ware, 2:2 (50.) Patzwald, 3:2 (54.) Ware, 4:2 (56.), 5:2 (70.) Patzwald, 5:3 (75.) Sajusch, 5:4 (88.) Gröbler, 5:5 (90.) Jalmanovic.

Auch interessant

Kommentare